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Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Housepoints
Gryffindor:
11360
Hufflepuff:
4860
Ravenclaw:
6240
Slytherin:
10840
Zeitraum
01.10.1977 – 31.12.1977
Jahreszeit
Herbst / Winter
Wetter
-2 bis 10° Grad
Vollmond
27.10. · 25.11. · 25.12.
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Lexikon

Nachschlagewerk für die magische Welt
Dokumente
Die 70er29
Alle Einträge29Die wilden 70er1Bekannte Bands & Musiker6Magische Bands & Musiker3Muggel Musik Charts4Magische Musik Charts4Drogen & berauschende Mittel1Geschichtliche Ereignisse 3Wohnen & Alltag6Technik im magischen Alltag1
Blutlinien7
Alle Einträge7Die verschiedenen Blutlinien5Reinblütige Gesellschaft & Familientraditionen1Blutsverrat1
Schulen11
Alle Einträge11Beauxbatons1Castelobruxo1Durmstrang1Hogwarts1Ilvermorny1Koldovstoretz1Mahoutokoro1Uagadou1Weitere magische Bildungseinrichtungen1Austauschprogramme 1Schulabschlüsse im Ausland 1
Hogwarts19
Alle Einträge19Alter/Schuljahr/Abschluss1Schulferien 1977/19781Hogsmeade Wochenenden1Quidditch Termine1Clubs & AGs9Pflichtfächer1Wahlfächer1Lehrplan1Die Schule3
Besonderheiten12
Alle Einträge12Wortlose/Zauberstablose Magie1Animagi1Legilimentik1Metamorphmagi 1Okklumentik1Parselmund1Patronuszauber1Seher1Vampire1Veelas1Werwölfe1Magische Wesen1
Magische Orte10
Alle Einträge10Askaban1Der verbotene Wald1Godric's Hollow1Gringotts1Hogsmeade1Internationale magische Orte1Nokturngasse1Versteckte Dörfer1Weitere magische Orte1Winkelgasse1
Magische Welt14
Alle Einträge14Berufe1Feste & Feiertage1Kleidung & Etikette1Kommunikation1Magische Fortbewegungsmittel1Magische Gegenstände1Magische Küche1Orden des Phönix1Todesser1Währung1Zaubersprüche1Zauberstäbe2Zaubertränke1
Magische Sportarten27
Alle Einträge27Quidditch6Quidditch-Weltmeisterschaft1Frostball13Besenrennen 1Creaothceann 1Quodpot 1Zauberkorb1Eiszauberlauf1Bannball1Magische Sportveranstaltungen 1
Ministerium7
Alle Einträge7Allgemeines1Aufbau1Berufe im Ministerium1Gefängnisse und Haftanstalten 1Mysteriumsabteilung1Zaubereiminister1Zaubergamot1
St. Mungos8
Alle Einträge8Allgemeines & Geschichte1Aufbau des Hospitals1Aufnahme & Notfälle1Besuchszeiten1Fluchschäden 1Heilerinnen & Heiler1Janus-Thickey-Station 1Magische Krankheiten 1
St. Mungos
Allgemeines & Geschichte
Allgemeines & Geschichte
Inhalt

Das St.-Mungo-Hospital für Magische Krankheiten und Verletzungen ist das größte und bedeutendste Krankenhaus der britischen Zauberwelt. Seit Jahrhunderten werden hier Hexen, Zauberer und andere magische Wesen behandelt, die unter Krankheiten, Verletzungen oder den Folgen magischer Unfälle leiden.

Das Krankenhaus befindet sich mitten im Londoner Stadtteil Westminster und ist vor den Augen der Muggel verborgen. Der Eingang liegt hinter der heruntergekommenen Fassade des ehemaligen Kaufhauses Purge & Dowse Ltd., dessen Schaufenster mit staubigen Schaufensterpuppen, alten Verbänden und verrosteten Heilutensilien dekoriert sind. Muggel nehmen das Gebäude lediglich als leerstehendes Kaufhaus wahr und laufen achtlos daran vorbei.

Hexen und Zauberer gelangen hinein, indem sie einer der Schaufensterpuppen ihren Besuchswunsch mitteilen. Daraufhin verschwindet die Schaufensterscheibe für kurze Zeit und gibt den Weg ins Innere frei. Namensgeber Das Hospital trägt den Namen des berühmten Heilers Mungo Bonham (1560–1659), der als einer der bedeutendsten Medimagier der britischen Geschichte gilt.

Mungo Bonham widmete sein Leben der Erforschung magischer Krankheiten und entwickelte zahlreiche Heilmethoden, die teilweise bis heute Anwendung finden. Besonders seine Arbeiten über Fluchverletzungen, Drachenverbrennungen und seltene Zauberkrankheiten revolutionierten die Heilkunst nachhaltig.

Nach seinem Tod wurde das Krankenhaus nach ihm benannt und entwickelte sich schnell zur wichtigsten medizinischen Einrichtung Großbritanniens. Geschichte Die Ursprünge des Hospitals reichen mehrere Jahrhunderte zurück. Anfangs bestand es lediglich aus einigen wenigen Behandlungsräumen, in denen verletzte Hexen und Zauberer versorgt wurden. Mit dem Wachstum der magischen Bevölkerung stiegen jedoch auch die Anforderungen an die medizinische Versorgung.

Im Laufe der Zeit entstanden spezialisierte Stationen für unterschiedlichste Krankheitsbilder. Gleichzeitig entwickelte sich St. Mungo zu einer Ausbildungsstätte für Heiler und Medimagier. Viele der bedeutendsten Heilzauber und Tränke wurden innerhalb seiner Mauern entwickelt oder entscheidend verbessert.

Während zahlreicher Krisen – darunter Drachenausbrüche, Goblinaufstände, Epidemien magischer Krankheiten und beide Zaubererkriege – spielte das Hospital eine entscheidende Rolle bei der Versorgung der Verletzten. Aufgaben Das Hospital behandelt nahezu sämtliche gesundheitlichen Probleme der magischen Welt.

Dazu gehören unter anderem: • Verletzungen durch Zauber oder Flüche
• Vergiftungen und Trankunfälle
• Verbrennungen durch Drachen oder magisches Feuer
• Schäden durch magische Pflanzen und Tierwesen
• Verwandlungsunfälle
• Psychische Erkrankungen magischen Ursprungs
• Langzeitfolgen Dunkler Magie
• Geburtshilfe und Kinderheilkunde

Selbst komplizierteste Fälle, die gewöhnliche Heiler überfordern würden, werden nach St. Mungo überwiesen. Das Hospital im Jahr 1977 Seit der Machtübernahme der Todesser arbeitet das Krankenhaus offiziell weiterhin unabhängig vom Zaubereiministerium. Tatsächlich wächst der politische Einfluss jedoch spürbar.

Insbesondere Verletzungen, die im Zusammenhang mit Widerstandsgruppen, Todessern oder ministeriellen Einsätzen stehen, werden streng überwacht. Heiler unterliegen einer erweiterten Schweigepflicht und erhalten zunehmend Anweisungen, bestimmte Informationen direkt an das Ministerium weiterzugeben.

Nicht jeder Mitarbeiter unterstützt diese Entwicklung. Einige Heiler behandeln Verwundete des Ordens des Phönix heimlich oder manipulieren Krankenakten, um Patienten vor Verfolgung zu schützen. Andere wiederum arbeiten offen mit dem Regime zusammen.

Dadurch herrscht selbst innerhalb des Hospitals ein Klima aus Misstrauen, Vorsicht und politischen Spannungen.

Aufbau des Hospitals
Aufbau des Hospitals
Inhalt

Das St.-Mungo-Hospital verfügt über sechs oberirdische Etagen, die jeweils auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert sind. Sämtliche Bereiche sind über magische Treppenhäuser und Aufzüge miteinander verbunden. Besucher können sich außerdem an der großen Empfangshalle im Erdgeschoss orientieren, in der ausgebildete Empfangsheiler Auskünfte erteilen und Patienten den jeweiligen Stationen zuweisen.

Die meisten Zimmer bestehen aus Zwei- oder Vierbettzimmern. Für besonders schwere Fälle sowie prominente Patienten stehen außerdem Einzelzimmer zur Verfügung. Auf jeder Station befinden sich zusätzlich Behandlungsräume, Aufenthaltsbereiche, Vorratskammern für Heiltränke sowie Büroräume der Stationsheiler. Erdgeschoss – Empfang & Verwaltung Das Erdgeschoss bildet das Herzstück des Hospitals.

Hier befinden sich: • Große Empfangshalle
• Patientenaufnahme
• Wartebereich
• Besucherinformation
• Verwaltung des Hospitals
• Büros der Krankenhausleitung
• Apotheke für Heiltränke
• Cafeteria für Besucher und Mitarbeiter
• Magischer Souvenir- und Blumenladen

Von hier aus werden alle Patienten auf die entsprechenden Stationen verteilt. Schwere Notfälle werden unmittelbar durch Medimagier übernommen. Erster Stock – Artefaktverletzungen Diese Station behandelt sämtliche Verletzungen, die durch verzauberte oder verfluchte Gegenstände entstanden sind.

Typische Fälle sind: • Verfluchte Halsketten
• Explodierende Kessel
• Verhexte Schmuckstücke
• Besessene Artefakte
• Magische Verbrennungen
• Fluchschäden unbekannter Herkunft

Viele Patienten verbleiben hier über längere Zeit, da manche Flüche nur schrittweise entfernt werden können. Zweiter Stock – Verletzungen durch Tierwesen Hier werden Verletzungen behandelt, die durch magische Geschöpfe verursacht wurden.

Dazu gehören unter anderem: • Drachenverbrennungen
• Hippogreifverletzungen
• Werwolfbisse (Erstversorgung)
• Acromantulabisse
• Verletzungen durch Einhörner, Zentauren oder Mantikore
• Vergiftungen durch magische Tiere

Auf dieser Station arbeiten zahlreiche Spezialisten für Magizoologie eng mit den Heilern zusammen. Dritter Stock – Magische Krankheiten Diese Station kümmert sich um sämtliche Erkrankungen magischen Ursprungs.

Hierzu zählen beispielsweise: • Drachenpocken
• Fluchfieber
• Pilz- und Pflanzeninfektionen
• Magische Seuchen
• Seltene Erbkrankheiten
• Blutflüche
• Vampirbisse und deren Nachbehandlung

Außerdem befindet sich hier das Labor zur Erforschung neuer Heilmethoden. Vierter Stock – Zauber- und Trankschäden Auf dieser Station landen Patienten, die Opfer fehlgeschlagener Zauber oder misslungener Trankexperimente wurden.

Behandelt werden unter anderem: • Verwandlungsunfälle
• Gedächtnisschäden
• Explosionen durch Zaubertränke
• Unkontrollierte Vergrößerungs- oder Schrumpfzauber
• Schäden durch fehlgeschlagene Apparitionen
• Magische Vergiftungen

Gerade Hogwarts-Schüler gehören zu den häufigsten Patienten dieser Station. Fünfter Stock – Langzeitpflege Hier befinden sich Patienten, deren Heilung Wochen, Monate oder sogar Jahre in Anspruch nimmt.

Dazu gehören unter anderem: • Schwere Fluchopfer
• Dauerhafte Zauberschäden
• Patienten mit irreparablen Gedächtnisverlusten
• Opfer Dunkler Magie
• Psychische Traumata nach magischen Angriffen

Auch bekannte Fälle wie Frank und Alice Longbottom würden auf einer vergleichbaren Station behandelt werden. Sechster Stock – Forschung & Ausbildung Die oberste Etage ist für Besucher größtenteils nicht zugänglich.

Hier befinden sich: • Forschungslabore
• Unterrichtsräume für angehende Heiler
• Bibliothek mit medizinischer Fachliteratur
• Tranklabore
• Archive medizinischer Aufzeichnungen
• Besprechungsräume der Chefheiler

Hier werden neue Heilzauber, Tränke und Behandlungsmethoden entwickelt sowie zukünftige Heiler und Medimagier ausgebildet. Besondere Einrichtungen Neben den eigentlichen Stationen verfügt St. Mungo außerdem über zahlreiche Spezialbereiche.

Dazu gehören: • Isolationsstation für hochansteckende Krankheiten
• Entbindungsstation
• Kinderstation
• Seelsorge für Angehörige
• Leichenhalle
• Magisch gesicherter Tresor für gefährliche Artefakte
• Dachlandeplatz für verletzte Drachen und andere große Tierwesen (nur für Notfälle)

Viele dieser Bereiche dürfen ausschließlich von autorisiertem Personal betreten werden. Sicherheit Das gesamte Hospital ist mit zahlreichen Schutzzaubern versehen.

Unter anderem verhindern diese: • Apparieren innerhalb des Gebäudes
• Unbefugtes Eindringen
• Die Verwendung gefährlicher Flüche
• Die Entwendung medizinischer Vorräte
• Das Betreten sensibler Stationen ohne Genehmigung

Zusätzlich patrouillieren Sicherheitsheiler sowie speziell ausgebildete Ministeriumsbeamte regelmäßig durch das Hospital. Seit dem Jahr 1977 wurde die Sicherheitspräsenz auf Anordnung des Zaubereiministeriums deutlich erhöht.

Aufnahme & Notfälle
Aufnahme & Notfälle
Inhalt

Das St.-Mungo-Hospital steht grundsätzlich jeder Hexe und jedem Zauberer offen, unabhängig von Alter, Herkunft oder gesellschaftlichem Stand. In medizinischen Notfällen hat die Versorgung der Patienten stets oberste Priorität. Erst nachdem ein Patient stabilisiert wurde, erfolgen die Aufnahmeformalitäten.

Während kleinere Verletzungen häufig von örtlichen Heilern oder Medimagiern behandelt werden können, werden komplizierte Fälle grundsätzlich nach St. Mungo überwiesen. Insbesondere Fluchverletzungen, schwere Vergiftungen, magische Krankheiten oder Unfälle mit gefährlichen Tierwesen erfordern oftmals eine Behandlung durch spezialisierte Heiler. Die Patientenaufnahme Jeder Patient wird zunächst in der großen Aufnahmehalle untersucht.

Dort stellen Empfangsheiler fest: • Art der Verletzung oder Erkrankung
• Dringlichkeit der Behandlung
• Zuständige Fachstation
• Eventuelle Ansteckungsgefahr
• Ob ministerielle Stellen informiert werden müssen

Anschließend wird der Patient entweder direkt behandelt oder auf die entsprechende Station gebracht. Notfälle Schwerverletzte Patienten werden unmittelbar in den Notfallbereich gebracht.

Zu den häufigsten Notfällen gehören: • Fluchverletzungen
• Schwere Verbrennungen
• Apparitionsunfälle
• Explosionen durch Zaubertränke
• Drachen- oder Tierangriffe
• Vergiftungen
• Bewusstlosigkeit nach Duellen
• Magische Unfälle außerhalb der Kontrolle des Betroffenen

Mehrere Heiler arbeiten gleichzeitig an besonders schweren Fällen. Je nach Verletzung werden zusätzlich Spezialisten anderer Stationen hinzugezogen. Anreise Patienten erreichen das Hospital auf unterschiedlichste Weise.

Üblich sind: • Flohpulver über die dafür vorgesehenen Kamine
• Apparition bis vor das Gebäude
• Portschlüssel bei ministeriellen Notfällen
• Besen oder Kutschen
• Der Fahrende Ritter
• Begleitung durch Medimagier oder Auroren

Schwerverletzte werden häufig direkt durch Medimagier oder das Magische Unfallumkehr-Kommando eingeliefert. Triage Wie in jedem großen Krankenhaus erfolgt auch in St. Mungo eine Priorisierung der Patienten.

Lebensbedrohliche Verletzungen werden stets zuerst behandelt. Kleinere Blessuren müssen entsprechend warten, selbst wenn die Patienten bereits früher eingetroffen sind.

Gerade nach größeren Unglücken oder Anschlägen kann es vorkommen, dass sämtliche verfügbaren Heiler gleichzeitig im Einsatz sind. Kosten der Behandlung Die medizinische Versorgung im St.-Mungo-Hospital ist für die britische Zauberbevölkerung grundsätzlich kostenlos.

Finanziert wird das Hospital überwiegend durch das Zaubereiministerium sowie verschiedene Stiftungen und Spenden. Lediglich außergewöhnlich seltene Zutaten, experimentelle Heilverfahren oder individuell angefertigte Heiltränke können zusätzliche Kosten verursachen.

Ausländische Patienten müssen die Behandlung in der Regel selbst bezahlen oder entsprechende Abkommen ihres Heimatministeriums vorweisen. Meldepflichtige Fälle Nicht jede Verletzung bleibt ausschließlich eine Angelegenheit des Hospitals.

In bestimmten Fällen sind die Heiler gesetzlich verpflichtet, das Zaubereiministerium zu informieren.

Hierzu gehören insbesondere: • Anwendung Unverzeihlicher Flüche
• Verdacht auf Schwarzmagie
• Werwolfbisse
• Illegale Vampirverwandlungen
• Schwere Verstöße gegen das Geheimhaltungsabkommen
• Verdächtige Todesfälle
• Angriffe mit verbotenen magischen Artefakten

In solchen Fällen erscheinen häufig Auroren oder Beamte der Magischen Strafverfolgung direkt im Hospital. Besucherregelung Besucher sind grundsätzlich willkommen, sofern der Gesundheitszustand des Patienten dies zulässt.

Auf den Intensivstationen, Isolationsbereichen und Forschungsstationen gelten jedoch besondere Zutrittsbeschränkungen. Angehörige dürfen schwer verletzte Patienten häufig nur nach Genehmigung des behandelnden Heilers besuchen.

Aus Sicherheitsgründen dürfen Besucher keine gefährlichen magischen Gegenstände, Tränke oder Tiere mit auf die Station bringen. Besonderheiten im Jahr 1977 Seit der Machtübernahme der Todesser unterliegen sämtliche Aufnahmen einer deutlich strengeren Kontrolle.

Patienten mit Verletzungen, die auf Widerstandsaktivitäten oder Kämpfe gegen das Ministerium hindeuten könnten, werden besonders genau überprüft. Häufig erscheinen bereits kurz nach der Einlieferung Auroren oder Beamte des Ministeriums, um Aussagen aufzunehmen oder Ermittlungen einzuleiten.

Einige Heiler versuchen heimlich, verletzte Mitglieder des Ordens des Phönix zu schützen, indem sie Diagnosen verschleiern, Krankenakten verändern oder Patienten unter falschen Namen aufnehmen. Solche Handlungen gelten jedoch als schweres Dienstvergehen und können bei Entdeckung drastische Konsequenzen nach sich ziehen.

Besuchszeiten
Besuchszeiten
Inhalt

Grundsätzlich ist das St.-Mungo-Hospital ein offenes Krankenhaus. Angehörige und Freunde sind jederzeit willkommen, solange dadurch die Behandlung der Patienten nicht beeinträchtigt wird. Dennoch gelten zum Schutz der Patienten einige feste Besuchszeiten sowie besondere Regelungen für einzelne Stationen.

Besucher werden gebeten, sich zunächst am Empfang anzumelden. Dort erhalten sie Informationen über die Station, auf der sich der Patient befindet, sowie eventuelle Besuchsbeschränkungen. Reguläre Besuchszeiten Für die meisten Stationen gelten folgende Besuchszeiten:

• Montag bis Sonntag
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten sind Besuche nur mit Zustimmung des behandelnden Heilers gestattet. Sonderregelungen Je nach Gesundheitszustand oder Station können abweichende Regelungen gelten.

Besonders betroffen sind: • Intensivpatienten
• Patienten in Isolation
• Patienten mit ansteckenden magischen Krankheiten
• Opfer schwerer Schwarzmagie
• Langzeitpatienten mit psychischen Erkrankungen

In diesen Fällen entscheidet ausschließlich der Stationsheiler über die Besuchserlaubnis. Besucherregeln Damit der Krankenhausbetrieb möglichst reibungslos verläuft, gelten für alle Besucher einige verbindliche Regeln.

• Den Anweisungen des Personals ist jederzeit Folge zu leisten.
• Heiltränke oder magische Gegenstände dürfen Patienten nur mit Zustimmung eines Heilers übergeben werden.
• Tiere sind grundsätzlich nicht erlaubt, ausgenommen offiziell zugelassene Begleit- oder Therapiegeschöpfe.
• Lautes Verhalten, Zauberei auf den Fluren sowie das Austragen persönlicher Streitigkeiten sind untersagt.
• Magische Scherzartikel und verhexte Gegenstände sind im gesamten Hospital streng verboten.

Bei Verstößen kann Besuchern der Zutritt dauerhaft untersagt werden. Kinder als Besucher Kinder dürfen Patienten grundsätzlich besuchen, sofern sie von einem Erwachsenen begleitet werden.

Bei besonders schweren Verletzungen oder belastenden Krankheitsbildern kann der behandelnde Heiler den Besuch jedoch zum Schutz des Kindes untersagen. Notfälle In lebensbedrohlichen Situationen können nahe Angehörige unabhängig von den regulären Besuchszeiten zum Patienten gelassen werden.

Die Entscheidung hierüber trifft ausschließlich der diensthabende Stationsheiler. Besonderheiten im Jahr 1977 Seit der Machtübernahme des Zaubereiministeriums durch Alcott Rowle wurden die Sicherheitsmaßnahmen im St. Mungo deutlich verschärft.

Besucher müssen sich ausweisen und werden teilweise durch Sicherheitsbeamte kontrolliert. Besonders Patienten, die im Zusammenhang mit Anschlägen, Widerstandsgruppen oder Ermittlungen der Auroren eingeliefert wurden, dürfen häufig nur nach ausdrücklicher Genehmigung besucht werden.

Einige Zimmer werden rund um die Uhr bewacht. Gespräche können unter Umständen überwacht oder protokolliert werden, insbesondere wenn das Ministerium ein besonderes Interesse an einem Patienten hat.

Fluchschäden
Fluchschäden
Inhalt

Station für Fluchschäden Die Station für Fluchschäden gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen des St.-Mungo-Hospitals. Hier werden Patienten behandelt, die Verletzungen oder Erkrankungen durch Flüche, Verwünschungen oder andere Formen Dunkler Magie erlitten haben.

Viele dieser Verletzungen lassen sich nicht einfach mit einem Gegenzauber oder einem Heiltrank beseitigen. Manche Flüche wirken über Wochen, Monate oder sogar ein ganzes Leben hinweg nach und müssen dauerhaft überwacht werden.

Aus diesem Grund arbeiten auf dieser Station ausschließlich besonders erfahrene Heiler, die sich auf Fluchschäden spezialisiert haben. Typische Patienten Auf dieser Station werden unter anderem behandelt: • Opfer Unverzeihlicher Flüche
• Verletzungen durch Sectumsempra und ähnliche Schwarzmagie
• Fluchnarben
• Verfluchte Gegenstände
• Blutflüche
• Magische Verbrennungen durch Dunkle Magie
• Langzeitfolgen unbekannter Flüche
• Fluchvergiftungen
• Schwarzmagische Ritualverletzungen

Auch Auroren, Fluchbrecher und Mitglieder anderer gefährlicher Berufe gehören regelmäßig zu den Patienten dieser Station. Behandlung Die Behandlung beginnt stets mit einer ausführlichen magischen Diagnose.

Viele Flüche besitzen mehrere Wirkungsebenen und können gleichzeitig Körper, Geist und Magie angreifen. Deshalb genügt es oft nicht, lediglich den sichtbaren Schaden zu behandeln.

Zum Einsatz kommen unter anderem: • Gegenflüche
• Heilzauber
• Spezialtränke
• Blutreinigungen
• Fluchanalysen
• Magische Stabilisierungsrituale
• Langfristige Beobachtung

Bei besonders alten oder unbekannten Flüchen werden häufig mehrere Spezialisten gleichzeitig hinzugezogen. Schwarzmagische Verletzungen Nicht jeder Fluch lässt sich vollständig heilen.

Vor allem uralte Familienflüche, mächtige Ritualmagie oder besonders starke schwarzmagische Zauber können dauerhafte Schäden hinterlassen.

Hierzu zählen beispielsweise: • bleibende Schmerzen
• Verlust magischer Fähigkeiten
• dauerhafte Narben
• Einschränkungen der Beweglichkeit
• psychische Veränderungen
• Gedächtnisschäden

In solchen Fällen besteht das Ziel der Behandlung darin, die Auswirkungen möglichst gering zu halten und dem Patienten ein normales Leben zu ermöglichen. Die Fluchforschung Ein Teil der Station beschäftigt sich ausschließlich mit der Erforschung unbekannter Flüche.

Hier untersuchen spezialisierte Heiler neue Formen Dunkler Magie, entwickeln Gegenzauber und dokumentieren bislang unbekannte Fluchwirkungen.

Gerade nach Auseinandersetzungen mit besonders mächtigen Dunklen Zauberern gelangen regelmäßig neue Fälle auf diese Station. Sicherheitsmaßnahmen Da manche Flüche ansteckend oder unkontrollierbar sind, gelten auf dieser Station erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

Unter anderem existieren: • Magische Isolationszimmer
• Schutzbarrieren gegen Fluchübertragung
• Verhexungssichere Behandlungsräume
• Spezielle Verwahrkammern für verfluchte Artefakte
• Permanente Überwachung gefährlicher Patienten

Verfluchte Gegenstände dürfen das Hospital grundsätzlich nicht verlassen und werden entweder entschärft oder dem Zaubereiministerium übergeben. Besonderheiten im Jahr 1977 Seit Beginn des Todesser-Regimes ist diese Station stärker ausgelastet als jemals zuvor.

Immer häufiger werden Opfer verbotener Flüche eingeliefert. Offiziell stammen viele Verletzungen von »Unfällen« oder »kriminellen Auseinandersetzungen«, doch unter den Heilern weiß man, dass zahlreiche Patienten Opfer politischer Gewalt geworden sind.

Besonders heikel sind Verletzungen durch den Cruciatus-Fluch oder andere verbotene Magie. Solche Fälle müssen dem Zaubereiministerium gemeldet werden, wodurch viele Patienten fürchten, nach ihrer Entlassung selbst unter Verdacht zu geraten.

Einige Heiler dokumentieren die tatsächlichen Ursachen deshalb heimlich in versteckten Krankenakten oder verschleiern Diagnosen, um ihre Patienten zu schützen. Bekannte Langzeitpatienten Zu den bekanntesten Patienten der Station zählen Frank und Alice Longbottom.

Nachdem sie über längere Zeit mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert wurden, erlitten beide schwere und irreparable psychische Schäden. Trotz jahrzehntelanger Behandlung gelang es bislang nicht, ihre Gesundheit wiederherzustellen.

Ihr Fall gilt bis heute als eines der tragischsten Beispiele für die verheerenden Folgen Dunkler Magie.

Heilerinnen & Heiler
Heilerinnen & Heiler
Inhalt

Heilerinnen & Heiler Heiler und Heilerinnen zählen zu den angesehensten Berufen der britischen Zauberwelt. Sie übernehmen die medizinische Versorgung von Hexen, Zauberern und anderen magischen Wesen und verfügen über umfangreiche Kenntnisse in Heilzaubern, Zaubertränken, Kräuterkunde und magischen Krankheiten.

Die Tätigkeit erfordert nicht nur großes Fachwissen, sondern auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen. Besonders im St.-Mungo-Hospital treffen die Heiler täglich auf lebensgefährliche Verletzungen, unbekannte Flüche und komplizierte Krankheitsbilder. Ausbildung Der Weg zum Heiler gehört zu den anspruchsvollsten Ausbildungen der magischen Welt.

Voraussetzung sind hervorragende UTZ-Abschlüsse, insbesondere in den Fächern: • Zaubertränke
• Kräuterkunde
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Verteidigung gegen die Dunklen Künste

Nach dem Schulabschluss folgt eine dreijährige praktische Ausbildung im St.-Mungo-Hospital oder einer vergleichbaren medizinischen Einrichtung. Während dieser Zeit rotieren die Auszubildenden durch sämtliche Stationen des Krankenhauses und lernen den Umgang mit den unterschiedlichsten Verletzungen und Krankheiten. Spezialisierungen Nach Abschluss ihrer Ausbildung können sich Heiler auf verschiedene Fachbereiche spezialisieren.

Dazu gehören unter anderem: • Fluchschäden
• Magische Krankheiten
• Tierwesenverletzungen
• Verwandlungsunfälle
• Zaubertrankvergiftungen
• Kinderheilkunde
• Geburtshilfe
• Langzeitpflege
• Psychomagische Erkrankungen
• Forschung neuer Heilmethoden

Viele Heiler verbringen ihre gesamte Laufbahn auf einer einzigen Station und gelten dort als ausgewiesene Spezialisten. Chefheiler Jede Station wird von einem Chefheiler geleitet.

Er oder sie ist verantwortlich für: • die medizinische Leitung der Station
• schwierige Diagnosen
• komplizierte Operationen und Eingriffe
• die Ausbildung neuer Heiler
• Organisation des Stationsbetriebs
• Zusammenarbeit mit dem Zaubereiministerium

Chefheiler genießen innerhalb des Hospitals großes Ansehen und entscheiden häufig über besonders schwierige Behandlungsfälle. Medimagier Nicht jede medizinische Versorgung erfolgt durch Heiler.

Medimagier übernehmen die Erstversorgung von Verletzten, betreuen Patienten während ihres Krankenhausaufenthalts und unterstützen die Heiler im Alltag.

Sie sind vergleichbar mit Sanitätern, Rettungskräften oder Pflegepersonal der Muggelwelt und arbeiten eng mit den Heilern zusammen. Arbeitsalltag Der Alltag im St. Mungo ist selten ruhig.

Neben der Versorgung stationärer Patienten gehören unter anderem folgende Aufgaben dazu: • Durchführung magischer Untersuchungen
• Brauen von Heiltränken
• Anwendung von Heilzaubern
• Dokumentation von Krankheitsverläufen
• Betreuung von Angehörigen
• Zusammenarbeit mit Auroren und Ministeriumsbeamten
• Ausbildung neuer Heiler
• Forschung neuer Heilmethoden

Gerade während größerer Katastrophen oder Anschläge arbeiten viele Heiler tagelang nahezu ohne Pause. Der Heilerkodex Alle Heiler verpflichten sich einem medizinischen Ehrenkodex.

Zu dessen wichtigsten Grundsätzen gehören: • Jeder Patient wird unabhängig von Herkunft oder Blutstatus behandelt.
• Medizinische Hilfe hat stets Vorrang vor politischen oder persönlichen Interessen.
• Patienteninformationen unterliegen grundsätzlich der Schweigepflicht.
• Heilmagie darf niemals absichtlich Schaden zufügen.
• Jeder Heiler ist verpflichtet, sein Wissen regelmäßig zu erweitern.

Verstöße gegen diesen Kodex können den Entzug der Heilerlizenz nach sich ziehen. Besonderheiten im Jahr 1977 Seit der Machtübernahme der Todesser geraten viele Heiler zunehmend unter politischen Druck.

Offiziell gilt weiterhin die ärztliche Schweigepflicht. Gleichzeitig verlangt das Zaubereiministerium jedoch die Meldung bestimmter Verletzungen, insbesondere wenn diese im Zusammenhang mit Widerstandsgruppen, Schwarzmagie oder politischen Straftaten stehen.

Dadurch geraten viele Heiler in einen moralischen Konflikt. Während einige loyal mit dem Regime zusammenarbeiten, riskieren andere ihre Karriere oder sogar ihre Freiheit, indem sie verletzten Mitgliedern des Ordens des Phönix heimlich helfen oder Krankenakten manipulieren.

Dennoch bemühen sich die meisten Heiler, ihre Patienten unabhängig von deren Überzeugungen gleich zu behandeln.

Janus-Thickey-Station
Janus-Thickey-Station
Inhalt

Die Janus-Thickey-Station ist die bekannteste und zugleich traurigste Langzeitstation des St.-Mungo-Hospitals. Hier werden Hexen und Zauberer behandelt, die unter dauerhaften psychischen oder neurologischen Schäden leiden, welche durch Magie verursacht wurden.

Viele Patienten verbringen Jahre oder sogar den Rest ihres Lebens auf dieser Station. Manche zeigen kaum noch Reaktionen auf ihre Umwelt, andere erleben kurze Momente geistiger Klarheit, ehe sie wieder in ihre Erkrankung zurückfallen. Trotz intensiver Forschung gilt ein Großteil der hier behandelten Schäden bislang als unheilbar. Namensgeber Benannt wurde die Station nach Janus Thickey, einem berühmten Heiler des 16. Jahrhunderts.

Janus Thickey widmete sein gesamtes Leben der Erforschung magisch bedingter Geisteskrankheiten. Viele seiner Behandlungsmethoden gelten bis heute als Grundlage der psychomagischen Heilkunde. Obwohl sich die Medizin seit seiner Zeit erheblich weiterentwickelt hat, trägt die Station ihm zu Ehren weiterhin seinen Namen. Behandelte Krankheitsbilder Auf der Janus-Thickey-Station werden ausschließlich Patienten aufgenommen, deren Erkrankungen dauerhaft oder besonders schwerwiegend sind.

Hierzu gehören unter anderem: • Dauerhafte Schäden durch den Cruciatus-Fluch
• Schwere Gedächtnisverluste
• Irreversible Folgen misslungener Zauber
• Psychische Traumata nach magischen Angriffen
• Magisch ausgelöste Persönlichkeitsveränderungen
• Langzeitfolgen unbekannter Flüche
• Schwere Fälle magischen Wahnsinns
• Folgen fehlgeschlagener Legilimentik oder Okklumentik

Viele Patienten können den Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen und benötigen rund um die Uhr Betreuung. Behandlung Da die meisten Erkrankungen nicht heilbar sind, konzentriert sich die Behandlung auf die Linderung der Beschwerden und den Erhalt der Lebensqualität.

Zum Einsatz kommen unter anderem: • Beruhigungs- und Heiltränke
• Gesprächstherapien
• Erinnerungsübungen mit Denkbecken
• Magische Musik- und Kunsttherapie
• Schutzzauber gegen Selbstverletzung
• Regelmäßige Beobachtung durch Heiler und Medimagier

In seltenen Fällen können neue experimentelle Heilmethoden leichte Verbesserungen erzielen. Vollständige Heilungen sind jedoch äußerst selten. Der Alltag auf der Station Der Tagesablauf folgt festen Strukturen, um den Patienten möglichst viel Sicherheit zu vermitteln.

Viele Bewohner verbringen ihre Zeit in den Gemeinschaftsräumen, bei Spaziergängen innerhalb des gesicherten Stationsbereichs oder mit einfachen Beschäftigungen wie Malen, Lesen oder dem Pflegen magischer Pflanzen.

Einige erkennen ihre Angehörigen noch, andere leben vollständig in ihrer eigenen Gedankenwelt. Manche sprechen kaum ein Wort, während andere dieselben Sätze immer wieder wiederholen. Frank und Alice Longbottom Zu den bekanntesten Patienten der Station zählen Frank und Alice Longbottom.

Beide wurden nach dem Sturz Lord Voldemorts über einen längeren Zeitraum mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert. Die dabei erlittenen psychischen Schäden gelten als irreparabel.

Sie erkennen ihre Mitmenschen kaum noch und verbringen ihr Leben unter ständiger Betreuung auf der Janus-Thickey-Station. Ihr Schicksal gilt in der gesamten Zauberwelt als mahnendes Beispiel für die verheerenden Folgen der Dunklen Künste. Besuchsregelung Angehörige dürfen die Patienten grundsätzlich besuchen, sofern der Gesundheitszustand dies zulässt.

Viele Patienten reagieren jedoch empfindlich auf Veränderungen oder laute Geräusche. Deshalb finden Besuche meist in ruhiger Atmosphäre und unter Aufsicht eines Heilers statt.

Sollte ein Besuch den Zustand eines Patienten verschlechtern, kann der behandelnde Heiler die Besuchszeit verkürzen oder vorübergehend aussetzen. Forschung Die Janus-Thickey-Station arbeitet eng mit der Forschungsabteilung des Hospitals zusammen.

Immer wieder werden neue Heiltränke, Zauber oder Therapieformen entwickelt und erprobt. Ziel ist es, auch bislang als unheilbar geltende Erkrankungen eines Tages behandeln zu können.

Besonders intensiv wird an den Folgen der Unverzeihlichen Flüche sowie an magischen Gedächtnisschäden geforscht. Besonderheiten im Jahr 1977 Mit dem Erstarken der Todesser nimmt die Zahl schwerer psychischer Verletzungen deutlich zu.

Immer häufiger werden Opfer von Folter, Schwarzmagie oder politischen Übergriffen eingeliefert. Offiziell gelten viele dieser Verletzungen als Folgen gewöhnlicher Unfälle, tatsächlich wissen die meisten Heiler jedoch sehr genau, wodurch sie verursacht wurden.

Gerade Patienten mit Kenntnissen über die Aktivitäten der Todesser stehen unter besonderem Schutz. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass das Ministerium versuchen könnte, einzelne Patienten zu vernehmen oder Informationen aus ihnen herauszuholen.

Magische Krankheiten
Magische Krankheiten
Inhalt

Magische Krankheiten unterscheiden sich grundlegend von gewöhnlichen Erkrankungen der Muggelwelt. Viele entstehen durch fehlgeschlagene Zauber, den Kontakt mit magischen Wesen, verfluchten Artefakten oder seltenen Pflanzen. Andere wiederum werden durch Viren, Pilze oder Parasiten verursacht, die ausschließlich in der magischen Welt existieren.

Während manche Erkrankungen innerhalb weniger Stunden geheilt werden können, begleiten andere die Betroffenen ihr gesamtes Leben. St. Mungo beschäftigt deshalb zahlreiche Spezialisten, die sich ausschließlich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung magischer Krankheiten befassen. Ansteckung Nicht jede magische Krankheit ist ansteckend.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen: • Infektionskrankheiten
• Fluchbedingten Erkrankungen
• Erbkrankheiten
• Vergiftungen
• Magischen Stoffwechselerkrankungen
• Krankheiten durch Tierwesen oder Pflanzen

Bei ansteckenden Krankheiten werden Patienten auf speziellen Isolierstationen untergebracht, bis keine Gefahr mehr für andere besteht. Bekannte Krankheiten Drachenpocken
Die wohl bekannteste magische Krankheit. Sie äußert sich durch grünlich-violette Hautausschläge, hohes Fieber und starke Erschöpfung. Besonders ältere Hexen und Zauberer sind gefährdet. In den meisten Fällen ist die Krankheit heilbar.

Spattergroit
Eine äußerst ansteckende Pilzerkrankung, die zunächst zu grünlichen Schwellungen und später zu schweren Hautveränderungen führt. Erkrankte müssen isoliert werden, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Vanishing-Sickness
Eine äußerst seltene Krankheit, bei der nach und nach einzelne Körperteile zeitweise oder dauerhaft verschwinden. Ursache ist eine Fehlfunktion der körpereigenen Magie.

Fluchfieber
Eine häufige Folge schlecht aufgehobener Flüche. Betroffene leiden unter hohem Fieber, Halluzinationen und starken magischen Entladungen. Unbehandelt kann die Krankheit tödlich verlaufen.

Magische Erschöpfung
Eine Überlastung der eigenen Magiereserven, die insbesondere nach außergewöhnlich starker Zauberei auftreten kann. Die Symptome reichen von Müdigkeit bis hin zu vorübergehendem Kontrollverlust über die eigene Magie.

Trankvergiftung
Fehlerhaft gebraute oder falsch dosierte Zaubertränke können schwerste Vergiftungen verursachen. Je nach Trank reichen die Folgen von Halluzinationen bis hin zu bleibenden Organschäden. Seltene Erkrankungen Neben den bekannten Krankheiten existieren zahlreiche äußerst seltene Leiden.

Dazu gehören beispielsweise: • Blutfluch-Syndrome
• Chronische Zauberinstabilität
• Magischer Gedächtnisverfall
• Parasitenbefall durch magische Tierwesen
• Verwandlungsinstabilität nach misslungenen Zaubern
• Fluchresonanz nach Kontakt mit Dunkler Magie

Viele dieser Erkrankungen werden noch immer erforscht. Diagnose Zur Diagnose stehen den Heilern zahlreiche magische Methoden zur Verfügung.

Hierzu gehören: • Analyse der magischen Aura
• Blutuntersuchungen
• Untersuchungszauber
• Trankanalysen
• Erinnerungsbetrachtungen mittels Denkbecken
• Untersuchung des Zauberstabs auf magische Rückstände

Oft lassen sich Krankheiten bereits an charakteristischen Veränderungen der Magie eines Patienten erkennen. Behandlung Je nach Erkrankung kommen unterschiedliche Heilmethoden zum Einsatz.

Dazu gehören: • Heiltränke
• Kräuterheilmittel
• Heilzauber
• Gegenflüche
• Regenerationstherapien
• Magische Operationen
• Langzeitbeobachtung

Viele Patienten können bereits nach wenigen Tagen entlassen werden, während andere über Monate oder Jahre behandelt werden müssen. Forschung Die Erforschung neuer Krankheiten gehört zu den wichtigsten Aufgaben des St.-Mungo-Hospitals.

Neue Flüche, unbekannte Zaubertränke und bislang unerforschte magische Wesen führen regelmäßig zu Erkrankungen, für die zunächst keine Behandlung existiert. Spezialisten entwickeln deshalb fortlaufend neue Heilzauber und Tränke, um auch ungewöhnliche Krankheitsbilder behandeln zu können. Besonderheiten im Jahr 1977 Seit Beginn des Todesser-Regimes nimmt die Zahl von Erkrankungen zu, die unmittelbar mit Dunkler Magie zusammenhängen.

Immer häufiger müssen Heiler Patienten behandeln, die Opfer experimenteller Flüche, verbotener Rituale oder bislang unbekannter schwarzmagischer Zauber geworden sind. Viele dieser Verletzungen lassen sich nur schwer von gewöhnlichen Krankheiten unterscheiden.

Gleichzeitig erschwert die politische Lage den wissenschaftlichen Austausch mit ausländischen Heilern, wodurch sich die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden deutlich verlangsamt.

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