Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
St. MungosJanus-Thickey-Station Janus-Thickey-Station
Inhalt
Die Janus-Thickey-Station ist die bekannteste und zugleich traurigste Langzeitstation des St.-Mungo-Hospitals. Hier werden Hexen und Zauberer behandelt, die unter dauerhaften psychischen oder neurologischen Schäden leiden, welche durch Magie verursacht wurden.
Viele Patienten verbringen Jahre oder sogar den Rest ihres Lebens auf dieser Station. Manche zeigen kaum noch Reaktionen auf ihre Umwelt, andere erleben kurze Momente geistiger Klarheit, ehe sie wieder in ihre Erkrankung zurückfallen. Trotz intensiver Forschung gilt ein Großteil der hier behandelten Schäden bislang als unheilbar.
Namensgeber
Benannt wurde die Station nach Janus Thickey, einem berühmten Heiler des 16. Jahrhunderts.
Janus Thickey widmete sein gesamtes Leben der Erforschung magisch bedingter Geisteskrankheiten. Viele seiner Behandlungsmethoden gelten bis heute als Grundlage der psychomagischen Heilkunde. Obwohl sich die Medizin seit seiner Zeit erheblich weiterentwickelt hat, trägt die Station ihm zu Ehren weiterhin seinen Namen.
Behandelte Krankheitsbilder
Auf der Janus-Thickey-Station werden ausschließlich Patienten aufgenommen, deren Erkrankungen dauerhaft oder besonders schwerwiegend sind.
Hierzu gehören unter anderem:
• Dauerhafte Schäden durch den Cruciatus-Fluch
• Schwere Gedächtnisverluste
• Irreversible Folgen misslungener Zauber
• Psychische Traumata nach magischen Angriffen
• Magisch ausgelöste Persönlichkeitsveränderungen
• Langzeitfolgen unbekannter Flüche
• Schwere Fälle magischen Wahnsinns
• Folgen fehlgeschlagener Legilimentik oder Okklumentik
Viele Patienten können den Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen und benötigen rund um die Uhr Betreuung.
Behandlung
Da die meisten Erkrankungen nicht heilbar sind, konzentriert sich die Behandlung auf die Linderung der Beschwerden und den Erhalt der Lebensqualität.
Zum Einsatz kommen unter anderem:
• Beruhigungs- und Heiltränke
• Gesprächstherapien
• Erinnerungsübungen mit Denkbecken
• Magische Musik- und Kunsttherapie
• Schutzzauber gegen Selbstverletzung
• Regelmäßige Beobachtung durch Heiler und Medimagier
In seltenen Fällen können neue experimentelle Heilmethoden leichte Verbesserungen erzielen. Vollständige Heilungen sind jedoch äußerst selten.
Der Alltag auf der Station
Der Tagesablauf folgt festen Strukturen, um den Patienten möglichst viel Sicherheit zu vermitteln.
Viele Bewohner verbringen ihre Zeit in den Gemeinschaftsräumen, bei Spaziergängen innerhalb des gesicherten Stationsbereichs oder mit einfachen Beschäftigungen wie Malen, Lesen oder dem Pflegen magischer Pflanzen.
Einige erkennen ihre Angehörigen noch, andere leben vollständig in ihrer eigenen Gedankenwelt. Manche sprechen kaum ein Wort, während andere dieselben Sätze immer wieder wiederholen.
Frank und Alice Longbottom
Zu den bekanntesten Patienten der Station zählen Frank und Alice Longbottom.
Beide wurden nach dem Sturz Lord Voldemorts über einen längeren Zeitraum mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert. Die dabei erlittenen psychischen Schäden gelten als irreparabel.
Sie erkennen ihre Mitmenschen kaum noch und verbringen ihr Leben unter ständiger Betreuung auf der Janus-Thickey-Station. Ihr Schicksal gilt in der gesamten Zauberwelt als mahnendes Beispiel für die verheerenden Folgen der Dunklen Künste.
Besuchsregelung
Angehörige dürfen die Patienten grundsätzlich besuchen, sofern der Gesundheitszustand dies zulässt.
Viele Patienten reagieren jedoch empfindlich auf Veränderungen oder laute Geräusche. Deshalb finden Besuche meist in ruhiger Atmosphäre und unter Aufsicht eines Heilers statt.
Sollte ein Besuch den Zustand eines Patienten verschlechtern, kann der behandelnde Heiler die Besuchszeit verkürzen oder vorübergehend aussetzen.
Forschung
Die Janus-Thickey-Station arbeitet eng mit der Forschungsabteilung des Hospitals zusammen.
Immer wieder werden neue Heiltränke, Zauber oder Therapieformen entwickelt und erprobt. Ziel ist es, auch bislang als unheilbar geltende Erkrankungen eines Tages behandeln zu können.
Besonders intensiv wird an den Folgen der Unverzeihlichen Flüche sowie an magischen Gedächtnisschäden geforscht.
Besonderheiten im Jahr 1977
Mit dem Erstarken der Todesser nimmt die Zahl schwerer psychischer Verletzungen deutlich zu.
Immer häufiger werden Opfer von Folter, Schwarzmagie oder politischen Übergriffen eingeliefert. Offiziell gelten viele dieser Verletzungen als Folgen gewöhnlicher Unfälle, tatsächlich wissen die meisten Heiler jedoch sehr genau, wodurch sie verursacht wurden.
Gerade Patienten mit Kenntnissen über die Aktivitäten der Todesser stehen unter besonderem Schutz. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass das Ministerium versuchen könnte, einzelne Patienten zu vernehmen oder Informationen aus ihnen herauszuholen.