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Welcome
Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Housepoints
Gryffindor:
11360
Hufflepuff:
4860
Ravenclaw:
6240
Slytherin:
10840
Zeitraum
01.10.1977 – 31.12.1977
Jahreszeit
Herbst / Winter
Wetter
-2 bis 10° Grad
Vollmond
27.10. · 25.11. · 25.12.
Wichtige Links
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Die nächste Postwoche findet vom 01.06. - 08.06.2026 statt!

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67%
200 von 300 Inplayposts
114%
113.535 von 100.000 Wörtern
40%
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Lexikon

Nachschlagewerk für die magische Welt
Dokumente
Die 70er29
Alle Einträge29Die wilden 70er1Bekannte Bands & Musiker6Magische Bands & Musiker3Muggel Musik Charts4Magische Musik Charts4Drogen & berauschende Mittel1Geschichtliche Ereignisse 3Wohnen & Alltag6Technik im magischen Alltag1
Blutlinien7
Alle Einträge7Die verschiedenen Blutlinien5Reinblütige Gesellschaft & Familientraditionen1Blutsverrat1
Schulen11
Alle Einträge11Beauxbatons1Castelobruxo1Durmstrang1Hogwarts1Ilvermorny1Koldovstoretz1Mahoutokoro1Uagadou1Weitere magische Bildungseinrichtungen1Austauschprogramme 1Schulabschlüsse im Ausland 1
Hogwarts19
Alle Einträge19Alter/Schuljahr/Abschluss1Schulferien 1977/19781Hogsmeade Wochenenden1Quidditch Termine1Clubs & AGs9Pflichtfächer1Wahlfächer1Lehrplan1Die Schule3
Besonderheiten12
Alle Einträge12Wortlose/Zauberstablose Magie1Animagi1Legilimentik1Metamorphmagi 1Okklumentik1Parselmund1Patronuszauber1Seher1Vampire1Veelas1Werwölfe1Magische Wesen1
Magische Orte10
Alle Einträge10Askaban1Der verbotene Wald1Godric's Hollow1Gringotts1Hogsmeade1Internationale magische Orte1Nokturngasse1Versteckte Dörfer1Weitere magische Orte1Winkelgasse1
Magische Welt14
Alle Einträge14Berufe1Feste & Feiertage1Kleidung & Etikette1Kommunikation1Magische Fortbewegungsmittel1Magische Gegenstände1Magische Küche1Orden des Phönix1Todesser1Währung1Zaubersprüche1Zauberstäbe2Zaubertränke1
Magische Sportarten27
Alle Einträge27Quidditch6Quidditch-Weltmeisterschaft1Frostball13Besenrennen 1Creaothceann 1Quodpot 1Zauberkorb1Eiszauberlauf1Bannball1Magische Sportveranstaltungen 1
Ministerium7
Alle Einträge7Allgemeines1Aufbau1Berufe im Ministerium1Gefängnisse und Haftanstalten 1Mysteriumsabteilung1Zaubereiminister1Zaubergamot1
St. Mungos8
Alle Einträge8Allgemeines & Geschichte1Aufbau des Hospitals1Aufnahme & Notfälle1Besuchszeiten1Fluchschäden 1Heilerinnen & Heiler1Janus-Thickey-Station 1Magische Krankheiten 1
Magische Welt
Kleidung & Etikette
Kleidung & Etikette
Inhalt

Kleidung besitzt in der magischen Welt weit mehr Bedeutung als bloßen Schutz vor Kälte oder Ausdruck persönlichen Geschmacks.
Sie verrät häufig Herkunft, gesellschaftlichen Rang, Blutstatus, Beruf, Vermögen und politische Haltung.

Besonders in alten Reinblutfamilien gelten Kleidung und Auftreten als sichtbare Zeichen von Erziehung und Zugehörigkeit.
Wer sich falsch kleidet, bei einer Begrüßung danebenbenimmt oder bei einer Einladung die falsche Sitzordnung wählt, kann sich schneller gesellschaftlich unmöglich machen als durch einen schlechten Zauber.

Gleichzeitig verändert sich die magische Mode in den 1970er Jahren deutlich.
Jüngere Hexen und Zauberer übernehmen Elemente der Muggelmode, tragen Schlaghosen, Rollkragenpullover, Lederjacken oder Miniröcke und verbinden diese mit traditionellen Umhängen, Zauberroben und magischen Accessoires.

Unter der Regierung Alcott Rowles wird Kleidung zudem politischer.
Traditionelle Reinblutkleidung gilt als Zeichen von Ordnung und Anstand, während muggelnahe Mode in konservativen Kreisen zunehmend kritisch betrachtet wird.

Alltagskleidung
Im Alltag tragen Hexen und Zauberer sowohl traditionelle Zauberroben als auch Kleidung, die der Muggelmode ähnelt.

Ältere oder sehr traditionsbewusste Personen bevorzugen häufig lange Roben, Umhänge, Westen, hochgeschlossene Blusen, Hemden und bestickte Gewänder.

Jüngere Menschen tragen dagegen vermehrt:

• Schlaghosen
• Cordhosen
• Rollkragenpullover
• Hemden mit breiten Kragen
• Westen
• Miniröcke
• Maxikleider
• Leder- und Wildlederjacken
• Plateau- oder Stiefelschuhe
• gemusterte Blusen
• lange Mäntel
• Stirnbänder, Schals und auffälligen Schmuck

Viele kombinieren beide Welten.
Eine Hexe kann beispielsweise einen Muggelrock mit einer traditionellen Zauberrobe tragen, ein Zauberer einen Rollkragenpullover unter einem alten Familienumhang.

Gerade außerhalb rein magischer Orte ist eine Anpassung an die Muggelkleidung wichtig.
Wer in einer Londoner Muggelstraße mit spitzem Hut und bestickter Festrobe auftaucht, riskiert Aufmerksamkeit und damit einen Verstoß gegen das Geheimhaltungsabkommen.

Zauberroben
Zauberroben gehören weiterhin zur Grundausstattung der magischen Gesellschaft.

Sie werden im Alltag, im Beruf, bei offiziellen Anlässen und an Schulen getragen.
Schnitt, Stoff, Farbe und Verzierungen unterscheiden sich je nach Zweck und Vermögen.

Einfache Alltagsroben bestehen meist aus Wolle, Baumwolle oder robusten Mischgeweben.
Elegante Festroben können dagegen aus Samt, Seide, Brokat oder magisch veredelten Stoffen gefertigt sein.

Viele Roben besitzen praktische Verzauberungen:

• selbstreinigende Stoffe
• wasserabweisende Säume
• wärmende oder kühlende Zauber
• unauffällige Innentaschen
• vergrößerte Taschenräume
• knitterfreie Stoffe
• farbwechselnde Stickereien
• kleine Reparaturzauber

Solche Verzauberungen sind umso hochwertiger, je teurer die Kleidung ist.
Billige Modelle können ihre Farbe verlieren, ungleichmäßig wärmen oder sich in unpassenden Momenten selbst reinigen.

Umhänge & Mäntel
Umhänge gehören zu den typischsten Kleidungsstücken der Zauberwelt.

Sie werden als Wetterschutz, Berufsbekleidung, Schulkleidung oder Teil formeller Garderobe getragen.

Ein hochwertiger Umhang kann mit Silberverschlüssen, Familienwappen, Stickereien oder Pelzbesatz versehen sein.
Im Alltag sind dunkle Farben wie Schwarz, Grau, Braun, Dunkelblau und Grün besonders verbreitet.

Auffällige Umhänge in Rot, Violett, Gold oder mit beweglichen Mustern werden eher zu Festen, Empfängen oder gesellschaftlichen Veranstaltungen getragen.

Reisemäntel sind meist schwerer, wetterfest und mit zahlreichen Innentaschen ausgestattet.
Auroren, Händler und Reisende bevorzugen Modelle, die sich gegen Regen, Kälte oder kleinere Zauber schützen lassen.

Festroben
Festroben werden bei Hochzeiten, Bällen, Ministeriumsempfängen, Verlobungen, Beerdigungen, Preisverleihungen und anderen offiziellen Anlässen getragen.

Sie sind meist deutlich aufwendiger gearbeitet als gewöhnliche Kleidung.
Stoff, Farbe und Schnitt richten sich nach Anlass, gesellschaftlicher Stellung und familiärer Tradition.

Bei Reinblutfamilien können bestimmte Farben oder Muster einer Familie vorbehalten sein.
Auch alte Schmuckstücke, Broschen und Siegelringe werden zu solchen Anlässen getragen.

Für Frauen sind lange Kleider und Roben mit aufwendigen Ärmeln, Stickereien, Spitzen oder Perlen üblich.
Jüngere Frauen tragen in den 1970er Jahren jedoch zunehmend modernere Schnitte, tiefere Ausschnitte, kürzere Röcke oder auffällige Farben.

Männer tragen häufig Festroben, Gehrock, Weste, Hemd und elegante Stiefel.
Einige jüngere Zauberer bevorzugen schmalere Schnitte, Samtjacken, Rollkragen oder gemusterte Hemden.

Trauerkleidung
Bei Beerdigungen und Trauerfeiern werden überwiegend schwarze oder sehr dunkle Roben getragen.

Glänzende Stoffe, auffälliger Schmuck und leuchtende Farben gelten als unangemessen.
Enge Familienmitglieder tragen häufig einen schwarzen Schleier, Trauerbroschen oder ein sichtbares Zeichen der Familienzugehörigkeit.

In manchen alten Familien wird ein Schmuckstück des Verstorbenen während der Trauerzeit getragen.
Andere verwenden magische Stoffe, deren Farbe sich erst nach Ende des Trauerjahres langsam wieder aufhellt. (Forenkanon)

Die Dauer der offiziellen Trauer richtet sich nach Nähe, Familienstand und Tradition.
Witwen, Witwer, Eltern oder Kinder können deutlich länger in Trauerkleidung erscheinen als entfernte Verwandte.

Hochzeitskleidung
Magische Hochzeiten unterscheiden sich stark nach Familie, Vermögen und persönlichem Geschmack.

In konservativen Kreisen tragen Bräute häufig helle, silberne, cremefarbene oder weiße Festroben.
Schleier können mit Schutz-, Glücks- oder Fruchtbarkeitszaubern versehen sein.

Bräutigame tragen meist dunkle Festroben, Familienfarben oder ein altes Erbstück.

Traditionelle Hochzeitskleidung kann enthalten:

• Familienwappen
• verzauberte Blumen
• alte Schmuckstücke
• farbwechselnde Stickereien
• Schutzrunen im Saum
• Schleier, die Erinnerungsbilder zeigen
• Ringe mit Familienmagie

Bei arrangierten oder politisch wichtigen Ehen wird auf einwandfreies Auftreten besonders geachtet.
Die Kleidung soll nicht nur das Paar, sondern auch die Verbindung zweier Familien repräsentieren.

Schulkleidung in Hogwarts
Die offizielle Hogwarts-Uniform besteht aus schwarzer Arbeitsrobe, schwarzem spitzem Hut, schützenden Handschuhen und einem schwarzen Winterumhang mit silbernen Verschlüssen.

Im gewöhnlichen Schulalltag werden darunter Hemden, Blusen, Pullover, Westen, Röcke oder Hosen getragen.
Viele Schülerinnen und Schüler ergänzen ihre Kleidung durch Schals, Abzeichen oder Accessoires in den Farben ihres Hauses.

Die Hausfarben sind:

• Gryffindor: Rot und Gold
• Hufflepuff: Gelb und Schwarz
• Ravenclaw: Blau und Bronze
• Slytherin: Grün und Silber

Während des Unterrichts wird ein gepflegtes Erscheinungsbild erwartet.
Lose Krawatten, offene Roben, stark veränderte Uniformen oder auffällige Muggelkleidung können je nach Lehrkraft geduldet oder bestraft werden.

Im Schuljahr 1977/78 werden die Uniformregeln deutlich strenger ausgelegt.
Besonders muggelstämmige Schülerinnen und Schüler können bereits wegen kleiner Abweichungen stärker kontrolliert werden als andere.

Berufskleidung
Viele Berufe besitzen eigene Kleidung oder erkennbare Abzeichen.

Heiler tragen im St. Mungos limonengrüne Roben.
Auroren verwenden widerstandsfähige, praktische Kleidung und dunkle Mäntel, die Bewegungsfreiheit erlauben.
Ministeriumsbeamte tragen je nach Abteilung Geschäftsroben, Abzeichen oder Dienstkleidung.

Weitere Beispiele sind:

• Drachenwärter mit feuerfesten Schutzroben
• Fluchbrecher mit verstärkter Reisekleidung
• Apotheker mit fleckenabweisenden Schürzen
• Quidditchspieler mit Teamroben und Schutzausrüstung
• Frostballspieler mit gepolsterten Uniformen
• Henker mit dunkler Schutzkleidung
• Werwolffangkommando mit verstärkten Mänteln und Handschuhen
• Unsägliche mit unauffälliger, meist dunkler Kleidung

Berufsbekleidung zeigt häufig nicht nur die Tätigkeit, sondern auch Rang und Zuständigkeit.

Familienfarben & Wappen
Alte Zaubererfamilien verwenden Farben, Symbole und Wappen, um ihre Zugehörigkeit sichtbar zu machen.

Diese erscheinen auf:

• Siegelringen
• Broschen
• Manschettenknöpfen
• Stickereien
• Umhangverschlüssen
• Schals
• Festroben
• Taschentüchern

Bei offiziellen Anlässen wird erwartet, dass Angehörige ein angemessenes Familienzeichen tragen.
Das Fehlen kann als Distanzierung oder offene Missachtung verstanden werden.

Nicht jede Familie besteht jedoch darauf, ihre Zugehörigkeit öffentlich zu zeigen.
Einige tragen Familienwappen nur bei Hochzeiten, Beerdigungen oder politischen Empfängen.

Schmuck & Accessoires
Schmuck kann dekorativ, familiär oder magisch sein.

Beliebt sind:

• Siegelringe
• Broschen
• Medaillons
• Amulette
• Haarnadeln
• Manschettenknöpfe
• Krawattennadeln
• Armreifen
• Uhren
• Schutzanhänger

Magischer Schmuck kann kleine Funktionen erfüllen, etwa die Körpertemperatur anzeigen, vor einfachen Flüchen warnen oder eine Erinnerung speichern.

Besonders mächtige Schmuckstücke gelten als Artefakte und sind nicht gewöhnlicher Bestandteil einer Garderobe.

In konservativen Familien wird Schmuck häufig vererbt.
Das Tragen eines bestimmten Rings oder Medaillons kann zeigen, dass jemand verlobt, verheiratet, verwitwet oder offizielles Familienoberhaupt ist.

Hüte
Spitze Hexen- und Zaubererhüte gehören weiterhin zur traditionellen Garderobe, werden im Alltag jedoch nicht von allen getragen.

Ältere Hexen und Zauberer verwenden sie häufiger, während jüngere Generationen Baskenmützen, Filzhüte, breitkrempige Hüte oder Mützen im Stil der 1970er bevorzugen.

Bei offiziellen Anlässen kann ein Hut zum vollständigen Erscheinungsbild gehören.
Wer ihn betritt, abnimmt oder vor wem man ihn zieht, kann Teil der Etikette sein.

In Innenräumen werden Hüte meist abgenommen, sofern sie nicht Teil einer Amts- oder Festrobe sind.

Schuhe
Traditionelle Zaubererkleidung wird häufig mit Stiefeln getragen.

Im Alltag finden sich jedoch ebenso Halbschuhe, Pumps, Sandalen, Plateauschuhe und hohe Stiefel.

Modebewusste Jugendliche tragen besonders gern:

• kniehohe Stiefel
• Plateaustiefel
• Lackschuhe
• Wildlederstiefel
• farbige Absatzschuhe
• robuste Schnürstiefel

Magische Schuhe können mit rutschfesten Sohlen, Wärmezaubern oder wasserabweisenden Verzauberungen versehen sein.

Selbstlaufende, schwebende oder automatisch tanzende Schuhe gelten hingegen als Scherzartikel und sind für den normalen Gebrauch unpraktisch.

Unterwäsche & Nachtkleidung
Auch Unterwäsche und Nachtkleidung unterscheiden sich je nach Vermögen, Alter und persönlichem Geschmack.

Üblich sind Unterhemden, Unterröcke, Mieder, Strümpfe, Pyjamas, Nachthemden und Morgenmäntel.

Wohlhabende Familien bevorzugen Seide, Spitze und magisch temperaturregulierte Stoffe.
Einfachere Haushalte nutzen Baumwolle, Wolle oder mehrfach ausgebesserte Kleidung.

In Schlafsälen Hogwarts’ ist Nachtkleidung privat, dennoch gelten dieselben gesellschaftlichen Unterschiede wie im übrigen Alltag.

Kleidung reparieren & reinigen
Kleine Risse und lose Nähte können mit Reparo oder einfachen Nähzaubern behoben werden.

Flecken lassen sich durch Reinigungszauber entfernen, sofern es sich nicht um besonders hartnäckige Trank-, Blut- oder Fluchrückstände handelt.

Nicht jede Hexe und jeder Zauberer ist darin gleich geschickt.
Schlecht ausgeführte Reparaturzauber können Stoffe zusammenziehen, Farbe verändern oder Ärmel an der falschen Stelle befestigen.

In wohlhabenden Haushalten übernehmen Hauselfen Reinigung, Pflege und Reparatur.
Andere Familien erledigen diese Aufgaben selbst oder bringen hochwertige Kleidung zu Schneidern und Spezialreinigungen.

Magische Schneider
Magische Schneider fertigen Roben, Uniformen, Mäntel und Festkleidung nach Maß.

Bekannte Geschäfte wie Madam Malkins oder Twilfitt & Tatting's bieten sowohl fertige als auch individuell angepasste Kleidung an.

Eine maßgeschneiderte Festrobe kann mehrere Anproben benötigen.
Schnitt, Stoff, Verzauberungen und Familienwappen werden sorgfältig abgestimmt.

Billigere Kleidung stammt häufig aus Serienfertigung und wird nur grob angepasst.
Sie ist funktional, besitzt aber weniger hochwertige Verzauberungen.

Gesellschaftliche Etikette
Etikette umfasst Begrüßungen, Anrede, Kleidung, Verhalten bei Tisch, Einladungen, Tanz, Korrespondenz und den Umgang mit Rangunterschieden.

In gewöhnlichen Familien ist das Verhalten meist weniger streng.
In alten Reinblutkreisen kann ein kleiner Fehler jedoch lange erinnert werden.

Besonders wichtig sind:

• angemessene Anrede
• pünktliches Erscheinen
• passende Kleidung
• kontrollierte Körpersprache
• Zurückhaltung bei privaten Themen
• Respekt gegenüber Gastgebern
• korrekte Sitzordnung
• angemessenes Verhalten beim Essen
• diskreter Umgang mit Konflikten

Öffentliche Wutausbrüche, lautes Streiten oder sichtbarer Kontrollverlust gelten in gehobenen Kreisen als Zeichen mangelnder Erziehung.

Anrede
Bei förmlichen Begegnungen werden Personen mit Titel und Nachnamen angesprochen.

Übliche Formen sind:

• Mister / Mr
• Mistress / Mrs oder Miss
• Madam
• Professor
• Heiler / Heilerin
• Minister
• Direktor / Direktorin
• Lord oder Lady bei entsprechendem Familiengebrauch (Forenkanon)

Vornamen werden erst verwendet, wenn die Beziehung dies erlaubt oder die ranghöhere Person es anbietet.

Kinder sprechen Erwachsene gewöhnlich nicht ungefragt mit dem Vornamen an.
In konservativen Familien gilt dies auch für junge Erwachsene.

Begrüßung
Eine höfliche Begrüßung besteht meist aus einem Nicken, Händedruck oder einer leichten Verbeugung.

In sehr traditionellen Kreisen kann ein Handkuss vorkommen, besonders bei älteren Damen oder formellen Empfängen.

Körperliche Nähe wie Umarmungen oder Küsse ist engen Freunden und Familienmitgliedern vorbehalten.
Wer bei einem offiziellen Empfang überschwänglich auf andere zuläuft, fällt unangenehm auf.

Bei gesellschaftlich ungleichen Begegnungen begrüßt gewöhnlich die rangniedrigere Person zuerst.

Vorstellung
Bei formellen Anlässen werden Personen von einem Gastgeber oder gemeinsamen Bekannten vorgestellt.

Dabei wird zuerst die gesellschaftlich ranghöhere oder ältere Person genannt.

Eine korrekte Vorstellung enthält Name, gegebenenfalls Titel und familiäre Verbindung.

Beispiel:

„Lady Selwyn, darf ich Ihnen Mr Cassius Burke vorstellen, den ältesten Sohn von Augustus Burke?“

In Reinblutkreisen kann bereits die Nennung der Familie genug Informationen über Rang, Vermögen und politische Einordnung liefern.

Einladungen
Formelle Einladungen werden schriftlich auf hochwertigem Pergament verschickt.

Sie enthalten Anlass, Datum, Zeit, Ort, erwartete Kleidung und gegebenenfalls die Namen erlaubter Begleitpersonen.

Eine Antwort wird zeitnah erwartet.
Wer eine Einladung annimmt und ohne guten Grund nicht erscheint, beleidigt den Gastgeber.

Mündliche Einladungen sind bei engen Freunden oder spontanen Treffen üblich, gelten jedoch bei großen Festen als zu ungezwungen.

Gastgeschenke
Zu privaten Einladungen wird häufig ein kleines Geschenk mitgebracht.

Geeignet sind:

• Wein oder Feuerwhisky
• Blumen
• Pralinen
• hochwertige Teemischungen
• Bücher
• kleine Haushaltszauber
• besondere Trankzutaten

Das Geschenk sollte zum Anlass und gesellschaftlichen Rang passen.
Ein zu billiges Geschenk wirkt nachlässig, ein übermäßig teures kann als Bestechung oder Zurschaustellung verstanden werden.

Tischmanieren
Bei formellen Mahlzeiten gelten feste Regeln.

Man setzt sich erst, wenn der Gastgeber Platz genommen oder dazu aufgefordert hat.
Begonnen wird erst, wenn alle bedient wurden.

Zauberei am Tisch ist nur erlaubt, wenn sie zur Bewirtung gehört.
Gäste verzaubern nicht eigenmächtig Besteck, Speisen oder Getränke.

Unangemessen sind:

• Zaubern mit vollem Mund
• Füttern von Haustieren am Tisch
• lautes Streiten
• Trinken bis zum Kontrollverlust
• öffentliche Kritik am Essen
• Stören der Sitzordnung
• heimliche Liebestränke oder andere Manipulationen

Bei großen Familienessen kann die Sitzordnung genaue Rangfolgen widerspiegeln.

Tanz & Bälle
Tanz gehört in gehobenen Kreisen zur gesellschaftlichen Ausbildung.

Junge Hexen und Zauberer lernen häufig bereits vor ihrem ersten offiziellen Ball grundlegende Schrittfolgen.

Traditionelle Tänze existieren neben moderneren Tänzen der 1970er Jahre.
Bei konservativen Empfängen werden Walzer, höfische Tänze und formelle Paartänze bevorzugt.

Jüngere Gesellschaften tanzen dagegen zu Rock, Disco, Glam oder magischer Popmusik deutlich ungezwungener.

Bei einem formellen Ball bittet gewöhnlich eine Person die andere um den Tanz.
Eine Ablehnung sollte höflich erfolgen und nicht dazu dienen, jemanden öffentlich zu demütigen.

Korrespondenz
Briefe folgen je nach Beziehung unterschiedlichen Formen.

Geschäftliche und formelle Schreiben beginnen mit einer angemessenen Anrede und enden mit vollständigem Namen oder Titel.

Privatbriefe können deutlich lockerer sein.

In Reinblutkreisen werden Pergament, Handschrift, Siegel und sogar die Wahl der Eule wahrgenommen.
Ein hastig gekritzelter Brief auf billigem Papier kann als Respektlosigkeit gelten.

Familien verwenden häufig persönliche Wachssiegel oder verzauberte Erkennungszeichen.

Gesprächsetikette
Bei formellen Gesprächen werden bestimmte Themen nur vorsichtig angesprochen.

Dazu gehören:

• Vermögen
• Erbschaften
• Krankheiten
• politische Loyalitäten
• Eheprobleme
• Blutstatus
• uneheliche Kinder
• familiäre Skandale
• Duellniederlagen

Gerade weil diese Themen offiziell gemieden werden, sind sie Gegenstand zahlreicher Gerüchte und geflüsterter Gespräche.

Eine gut erzogene Person beleidigt nicht offen, sondern formuliert Kritik höflich genug, dass sie sich notfalls abstreiten lässt.

Reinblutetikette
In alten Reinblutfamilien ist Etikette besonders streng.

Kinder lernen früh, wie sie sich bei Empfängen, Verlobungen, Beerdigungen und Familienessen zu verhalten haben.

Von ihnen wird erwartet:

• Namen und Verbindungen wichtiger Familien zu kennen
• Ältere respektvoll anzusprechen
• familiäre Konflikte nicht öffentlich zu machen
• niemals den Ruf der Familie zu beschädigen
• passende Kleidung zu tragen
• private Gefühle zu kontrollieren
• politische Gespräche vorsichtig zu führen
• Verpflichtungen gegenüber der Familie zu erfüllen

Fehler werden nicht immer offen bestraft.
Oft reichen ein scharfer Blick, ein späteres Gespräch oder der Ausschluss von einer Einladung, um deutlich zu machen, dass jemand versagt hat.

Umgang mit Hauselfen
In vielen alten Haushalten werden Hauselfen von Gästen kaum direkt angesprochen.

Anweisungen erteilt normalerweise der Hausherr, die Hausherrin oder eine dafür zuständige Person.
Ein Gast, der einen fremden Hauselfen herumkommandiert, überschreitet seine Befugnisse.

Ein Dank an einen Hauselfen ist in fortschrittlicheren Haushalten möglich, wird in sehr traditionellen Familien jedoch teilweise als unnötig oder befremdlich betrachtet.

Die Behandlung von Hauselfen zeigt häufig deutlicher als jede höfliche Rede, wie eine Person Macht und Abhängigkeit versteht.

Etikette gegenüber magischen Wesen
Nichtmenschliche Wesen besitzen eigene Regeln und Erwartungen.

Kobolde legen großen Wert auf präzise Sprache, Verträge und Eigentumsrechte.
Zentauren reagieren empfindlich auf Befehle, herablassende Fragen oder die Annahme, sie müssten Menschen helfen.
Hippogreife erwarten eine respektvolle Verbeugung.

Wer menschliche Höflichkeitsformen einfach auf andere Wesen überträgt, kann sich dennoch falsch verhalten.
Respekt bedeutet hier vor allem, ihre Kultur und Eigenständigkeit ernst zu nehmen.

Öffentliche Zuneigung
Der Umgang mit Zuneigung unterscheidet sich stark nach Umfeld.

Händchenhalten, kurze Berührungen oder ein Kuss gelten unter Jugendlichen nicht überall als problematisch.
In konservativen Reinblutkreisen wird öffentliches Küssen jedoch schnell als unangemessen betrachtet, besonders bei unverheirateten Paaren.

Frauen werden dabei häufig strenger beurteilt als Männer.
Ein junger Zauberer gilt vielleicht als charmant, während eine Hexe wegen desselben Verhaltens als unbeherrscht oder ungeeignet für eine gute Ehe gilt.

Gleichgeschlechtliche Zuneigung kann je nach Familie, gesellschaftlichem Umfeld und persönlicher Haltung auf Ablehnung, Schweigen oder Unterstützung treffen.
Sie ist jedoch nicht automatisch öffentlich sichtbar oder frei von Konsequenzen.

Rauchen & Alkohol
Rauchen ist in den 1970er Jahren gesellschaftlich weit verbreitet.
In Pubs, Büros, Privathäusern und teilweise sogar bei offiziellen Veranstaltungen wird häufig geraucht.

Wer jemandem eine Zigarette anbietet, kann dies als höfliche Geste verstehen.
Eine Ablehnung ist jedoch kein Affront.

Alkohol gehört zu vielen gesellschaftlichen Anlässen.
Feuerwhisky, Wein, Met und Butterbier werden bei Empfängen, Essen und Feiern ausgeschenkt.

Völliger Kontrollverlust gilt in gehobener Gesellschaft als peinlich.
Wer trinken kann, soll zeigen, dass er sich trotzdem beherrscht.

Kleidung als politisches Zeichen
Im Jahr 1977/78 wird Kleidung zunehmend politisch gelesen.

Traditionelle Roben, Familienwappen und konservative Schnitte können Zustimmung zur neuen Ordnung signalisieren, selbst wenn sie ursprünglich nur familiäre Gewohnheit waren.

Muggelmode, Punkkleidung, provokante Aufnäher oder demonstrativ unkonventionelles Auftreten können dagegen als Respektlosigkeit, Blutsverrat oder offene Rebellion ausgelegt werden.

Ministeriumsangestellte und Hogwarts-Schüler müssen daher stärker darüber nachdenken, wie ihr Erscheinungsbild wahrgenommen wird.

Ein schwarzer Umhang kann bloß praktisch sein.
In der falschen Gesellschaft kann er jedoch wie eine politische Uniform wirken.

Kleiderordnungen im Jahr 1977/78
Unter Alcott Rowles Regierung werden bei offiziellen Veranstaltungen strengere Kleiderordnungen durchgesetzt. (Forenkanon)

Ministeriumsempfänge verlangen formelle Roben.
Muggelkleidung wird dort nur geduldet, wenn sie konservativ und unauffällig ausfällt.

Bei schulischen Feiern können Schülerinnen und Schüler verpflichtet werden, vollständige Uniform oder Festrobe zu tragen.
Provokante, zerrissene oder politisch deutbare Kleidung kann beschlagnahmt oder bestraft werden.

Reinblütige Familien nutzen solche Regeln, um ihren Status sichtbar zu machen.
Andere Figuren versuchen vielleicht, sich äußerlich anzupassen, ohne die dahinterstehende Ideologie zu teilen.

Soziale Unterschiede
Kleidung zeigt häufig den finanziellen Hintergrund einer Figur.

Wohlhabende Familien besitzen maßgeschneiderte Roben, mehrere Mäntel, wertvollen Schmuck und Kleidung für jeden Anlass.

Ärmere Familien verwenden gebrauchte Uniformen, ausgebesserte Umhänge oder Kleidung älterer Geschwister.
Second-Hand-Läden in der Winkelgasse sind daher für viele unverzichtbar.

Magie kann Kleidung reinigen und reparieren, aber keinen hochwertigen Stoff, guten Schnitt oder teure Verzauberungen vollständig ersetzen.

Auch wer versucht, Armut zu verbergen, fällt in Kreisen auf, die genau auf Nähte, Stoffqualität und Schmuck achten.

Kleidung & Etikette im Forum
Kleidung und Auftreten können frei an Persönlichkeit, Herkunft und finanziellen Hintergrund der Figur angepasst werden.

Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht jeder Charakter dieselbe Garderobe, dieselben Kenntnisse oder dieselben gesellschaftlichen Möglichkeiten besitzt.

Eine muggelstämmige Figur kennt möglicherweise moderne Mode, aber nicht jede Regel eines Reinblutempfangs.
Ein reinblütiger Charakter kann perfekte Tischmanieren besitzen, aber an gewöhnlicher Muggelkleidung scheitern.

Auch Regelbrüche sind möglich, sollten jedoch zum Charakter und zur Situation passen.
Wer bei einem Ministeriumsempfang in zerrissener Lederjacke erscheint, darf mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

Was im Inplay möglich ist
• traditionelle Zauberroben und moderne Kleidung der 1970er Jahre
• Kombinationen aus Muggel- und Zaubermode
• magisch veränderte Stoffe und Accessoires
• Familienfarben und Wappen
• formelle Bälle, Empfänge und Abendessen
• soziale Unsicherheit bei unbekannter Etikette
• Kleidung als Ausdruck von Rebellion oder Anpassung
• gebrauchte, ausgebesserte oder geerbte Kleidung
• Konflikte über angemessenes Auftreten
• politische Deutung von Mode im Jahr 1977/78


Was im Inplay nicht erlaubt ist
• moderne Mode, die erst deutlich nach 1978 verbreitet wurde
• Kleidung ohne Rücksicht auf Anlass oder gesellschaftliche Folgen
• mächtige Schutzartefakte als gewöhnlicher Schmuck
• perfekte Kenntnis aller gesellschaftlichen Regeln ohne passenden Hintergrund
• grenzenlose Taschen oder Kleidung mit unbegrenzten Fähigkeiten
• Familienwappen fremder spielbarer Familien ohne Zustimmung
• politische Provokationen ohne mögliche Konsequenzen

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