Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Versteckte Dörfer
Neben Hogsmeade existieren in Großbritannien und Irland mehrere Ortschaften mit einer ungewöhnlich hohen Zahl magischer Einwohner. Anders als Hogsmeade werden diese Dörfer jedoch nicht ausschließlich von Hexen und Zauberern bewohnt. Magische und nichtmagische Familien leben dort oft seit Jahrhunderten nebeneinander, ohne dass die Muggelbevölkerung die ganze Wahrheit über ihre Nachbarn kennt.
Solche Orte werden umgangssprachlich als versteckte Dörfer, gemischte Zaubererdörfer oder magische Gemeinden bezeichnet. Nach außen erscheinen sie wie gewöhnliche Dörfer, Küstenorte oder kleine Landgemeinden. Erst wer weiß, worauf er achten muss, erkennt die verborgenen Häuser, Läden, Treffpunkte und Verkehrswege der magischen Bevölkerung.
Viele dieser Gemeinschaften entstanden oder wuchsen nach der Einführung des Internationalen Geheimhaltungsabkommens. Hexen und Zauberer suchten die Nähe anderer magischer Familien, ohne sich vollständig aus der Muggelwelt zurückziehen zu müssen.
Keine rein magischen Siedlungen
Hogsmeade gilt als das einzige vollständig von Hexen und Zauberern bewohnte Dorf Großbritanniens.
Bei den übrigen bekannten Gemeinden handelt es sich meist um gewöhnliche Muggeldörfer, in denen sich eine größere magische Gemeinschaft verborgen hat. Die Muggelstraßen, Kirchen, Postämter, Geschäfte und Gasthäuser werden von allen Bewohnern genutzt, während bestimmte Häuser, Läden oder Treffpunkte nur für magische Menschen zugänglich sind.
Eine Hexe kann dort neben einem Muggel wohnen, ohne dass dieser jemals erfährt, weshalb nachts Eulen am Küchenfenster landen oder warum der Garten der Nachbarn trotz strengsten Frostes blüht.
Schutz der Geheimhaltung
Die magische Bevölkerung versteckt sich durch eine Mischung aus Vorsicht, Gewohnheit und Zauberei.
Zu den verbreiteten Schutzmaßnahmen gehören:
• Muggelabwehrzauber
• Verwirrungszauber
• verborgen angelegte Zugänge
• Unsichtbarkeits- und Tarnzauber
• unauffällige Fassaden
• magisch vergrößerte Innenräume
• verzauberte Grundstücksgrenzen
• nur für magische Menschen sichtbare Wegweiser
• Flohanschlüsse in scheinbar gewöhnlichen Kaminen
Nicht jedes magische Haus ist vollständig unsichtbar. Oft wirkt es für Muggel lediglich uninteressant, leerstehend, baufällig oder schwer zugänglich.
Die wirkungsvollste Tarnung ist häufig jedoch das alltägliche Verhalten. Magische Bewohner tragen in der Öffentlichkeit Muggelkleidung, nutzen gewöhnliche Geschäfte und vermeiden auffällige Zauberei.
Zusammenleben mit Muggeln
Das Verhältnis zwischen magischen und nichtmagischen Bewohnern unterscheidet sich von Dorf zu Dorf.
In manchen Gemeinden leben beide Gruppen vollkommen getrennt nebeneinander. Magische Familien kaufen zwar beim Muggelbäcker ein, pflegen darüber hinaus jedoch kaum Kontakte.
Andernorts bestehen seit Generationen Freundschaften, Nachbarschaftsverhältnisse oder sogar Verwandtschaften. Muggel wissen dann möglicherweise, dass eine Familie etwas ungewöhnlich ist, ohne die Wahrheit über die magische Welt zu kennen.
Gelegentlich werden auffällige Ereignisse mit örtlichen Legenden erklärt. Seltsame Lichter gelten als Wetterphänomen, fliegende Gegenstände als Einbildung und besonders langlebige Einwohner als Angehörige derselben Familie.
Magische Infrastruktur
Versteckte Dörfer benötigen keine eigene vollständige Einkaufsstraße wie die Winkelgasse. Dennoch gibt es häufig kleine Einrichtungen für den magischen Alltag.
Dazu können gehören:
• eine geheime Eulenstation
• ein registrierter öffentlicher Flohkamin
• ein kleiner Laden für Trankzutaten
• ein reisender Heiler
• ein versteckter Schankraum für Hexen und Zauberer
• ein Händler für Besenpflege und Haushaltszauber
• ein magischer Briefkasten
• private Portschlüsselplätze
• kleine Versammlungsräume
Viele Waren werden über Eulenbestellung bezogen. Für größere Einkäufe reisen die Bewohner in die Winkelgasse, nach Hogsmeade oder in andere magische Handelszentren.
Godric’s Hollow
Godric’s Hollow liegt im West Country und gehört zu den bekanntesten gemischten Zauberdörfern Großbritanniens.
Der Ort wurde nach Godric Gryffindor benannt und war im Laufe seiner Geschichte Heimat zahlreicher bedeutender magischer Familien. Zu den bekannten Bewohnern gehören die Familien Dumbledore und Potter, Bathilda Bagshot sowie Ignotus Peverell.
Magische und nichtmagische Familien leben hier seit Jahrhunderten nebeneinander. Die alte Kirche und der Friedhof werden von beiden Gemeinschaften genutzt, wobei sich unter den Grabsteinen zahlreiche Namen aus der Zaubergeschichte finden.
Das Dorf besitzt eine ausgeprägte historische Bedeutung und zieht immer wieder Historiker, Familienforscher und Bewunderer Godric Gryffindors an.
Ottery St Catchpole
Ottery St Catchpole liegt in der Grafschaft Devon und ist ein gewöhnliches Dorf mit einer ungewöhnlich großen magischen Gemeinschaft.
In und um den Ort leben mehrere bekannte Zaubererfamilien. Dazu gehören insbesondere die Weasleys; auch die Familien Diggory, Fawcett und Lovegood werden mit der Umgebung in Verbindung gebracht.
Der Fuchsbau der Familie Weasley liegt außerhalb des eigentlichen Dorfkerns inmitten von Feldern und Obstgärten. Das ungewöhnlich schiefe Haus wird durch Magie zusammengehalten und ist vor neugierigen Muggeln geschützt.
Ottery St Catchpole ist kein magisches Handelszentrum. Die dort lebenden Hexen und Zauberer nutzen weitgehend die gewöhnlichen Dorfgeschäfte oder reisen für besondere Einkäufe in die Winkelgasse.
Tinworth
Tinworth ist ein kleines Küstendorf in Cornwall. Die Gemeinde ist vor allem für ihre felsige Küste, starken Winde und abgeschiedenen Häuser bekannt.
Magische Familien leben hier verstreut zwischen der Muggelbevölkerung. Viele von ihnen arbeiten in Berufen, die mit Meerwesen, magischer Fischerei, Küstenschutz oder internationalen Schifffahrtswegen verbunden sind.
An der Küste befinden sich mehrere schwer zugängliche Buchten, die als geheime Ankunftsorte für magische Boote und kleine Schiffe dienen können.
Shell Cottage liegt in der Umgebung von Tinworth. Im Jahr 1977 ist das kleine Haus jedoch noch kein allgemein bekannter Ort und besitzt für die Öffentlichkeit keine besondere Bedeutung.
Upper Flagley
Upper Flagley ist ein kleines Dorf in Yorkshire mit einer alteingesessenen magischen Bevölkerung.
Die meisten dort lebenden Hexen und Zauberer gehören Familien an, die seit Generationen in der Region ansässig sind. Sie leben zurückgezogen und legen großen Wert darauf, von Außenstehenden nicht beachtet zu werden.
Upper Flagley ist für seine steinernen Häuser, kalten Winter und abgeschiedenen Moorlandschaften bekannt. In der Umgebung befinden sich mehrere versteckte Kräutergärten und kleine Betriebe, die Zutaten für Zaubertränke anbauen.
Die magische Gemeinschaft gilt als traditionsbewusst und gegenüber Fremden eher zurückhaltend.
Mould-on-the-Wold
Mould-on-the-Wold liegt in den Cotswolds und ist eine kleine ländliche Gemeinde mit mehreren magischen Haushalten.
Der Ort ist geprägt von alten Steinhäusern, engen Straßen und weitläufigen Feldern. Viele magische Bewohner beschäftigen sich mit Kräuterkunde, Tierhaltung, Besenholz oder handwerklichen Berufen.
Einige alte Häuser verfügen über Werkstätten, die für Muggel wie gewöhnliche Scheunen aussehen. In ihrem Inneren werden jedoch Zauberstäbe repariert, magische Möbel gefertigt oder Trankzutaten verarbeitet.
Chipping Clodbury
Chipping Clodbury ist eine kleine englische Gemeinde, die in der magischen Geschichte vor allem durch einen folgenschweren Zwischenfall bekannt wurde.
Im Jahr 1419 geriet ein Goldenes Schnatzwesen beziehungsweise einer seiner frühen Vorläufer während einer örtlichen Veranstaltung außer Kontrolle und verursachte erhebliche Unruhe.
Heute lebt im Dorf nur eine kleine magische Gemeinschaft. Die meisten Familien meiden öffentliche Aufmerksamkeit und reagieren empfindlich auf Besucher, die lediglich wegen alter Geschichten anreisen.
Weitere magische Gemeinden
Neben den bekannten Orten existieren zahlreiche kleinere Gemeinschaften, die in offiziellen Aufzeichnungen kaum erwähnt werden.
Magische Familien leben unter anderem in oder bei:
Nicht alle diese Orte besitzen eine geschlossene magische Gemeinde. Manche sind lediglich Heimat mehrerer Zaubererfamilien oder stehen durch einen Quidditchverein, eine Werkstatt oder eine historische Begebenheit mit der magischen Welt in Verbindung.
Versteckte Ortsteile
In größeren Muggeldörfern liegt die magische Bevölkerung manchmal in einem eigenen, verborgenen Ortsteil.
Ein Weg, der für Muggel scheinbar an einer Hecke endet, kann für Hexen und Zauberer zu mehreren Häusern führen. Ein leerstehendes Gasthaus kann hinter der Tür einen gut besuchten magischen Schankraum verbergen. Eine unscheinbare Scheune kann als Eulenpost oder Flohstation dienen.
Solche Ortsteile besitzen keine offiziellen Straßenschilder und erscheinen auf keinen Muggelkarten. Bewohner geben bei nichtmagischen Behörden meist die nächstgelegene bekannte Straße oder Ortschaft als Adresse an.
Magische Treffpunkte
Da offene Zauberei in gemischten Dörfern vermieden werden muss, besitzen viele Gemeinden geschützte Treffpunkte.
Das können Hinterzimmer in Gasthäusern, private Scheunen, alte Gemeindehallen, verlassene Kapellen oder magisch vergrößerte Keller sein.
Dort finden unter anderem statt:
• Dorfversammlungen
• kleine Feste
• Trauerfeiern
• Hochzeiten
• Unterricht für jüngere Kinder
• Flohnetzreisen
• politische Gespräche
• Tauschmärkte
Die Zugänge sind häufig mit Passwörtern, Erkennungszaubern oder magischen Türklopfern gesichert.
Kinder in versteckten Dörfern
Magische Kinder wachsen in gemischten Gemeinden oft mit zwei verschiedenen Lebenswelten auf.
Zu Hause erleben sie Zauberei, Eulenpost und magische Haushaltsgegenstände. Außerhalb des Hauses müssen sie lernen, vor Muggeln keine auffällige Magie zu zeigen.
Unkontrollierte Magie kann in kleinen Dörfern besonders auffallen. Deshalb achten viele Familien darauf, dass Nachbarn ungewöhnliche Ereignisse als Missgeschicke, Streiche oder natürliche Vorkommnisse ansehen.
Einige magische Kinder besuchen vor Hogwarts eine Muggelschule. Andere werden zu Hause unterrichtet oder lernen gemeinsam mit den Kindern anderer Zaubererfamilien.
Gesellschaftliche Unterschiede
Das Leben in einem versteckten Dorf unterscheidet sich stark vom Alltag in Hogsmeade oder der Winkelgasse.
Bewohner müssen sich häufiger an Muggelkleidung, nichtmagische Verkehrsmittel und örtliche Gepflogenheiten anpassen. Dafür haben sie oft ein natürlicheres Verständnis der Muggelwelt als Familien, die ausschließlich unter Hexen und Zauberern leben.
In konservativen Reinblutkreisen werden solche Gemeinden manchmal als zu muggelnah betrachtet. Andere schätzen gerade die Ruhe, gegenseitige Unterstützung und geringere Abhängigkeit von großen magischen Institutionen.
Gesetze und Zuständigkeit
Auch in versteckten Dörfern gelten die Gesetze des Zaubereiministeriums und das Internationale Geheimhaltungsabkommen.
Magische Bewohner sind verpflichtet, auffällige Zwischenfälle zu melden und entstandene Schäden zu verbergen. Bei größeren Verstößen kann das Magische Unfallumkehr-Kommando eingesetzt werden.
Die örtlichen Muggelbehörden wissen gewöhnlich nichts von der magischen Gemeinschaft. Offizielle Angelegenheiten wie Grundstückskäufe, Erbschaften oder Geburten werden daher oft über speziell vorbereitete Unterlagen geregelt.
Versteckte Dörfer im Jahr 1977/78
Unter der Regierung Alcott Rowles verlieren viele versteckte Gemeinden ihre bisherige Ruhe.
Das Ministerium verlangt zunehmend genaue Angaben darüber, welche Hexen und Zauberer in gemischten Ortschaften leben. Besonders muggelstämmige Familien und Haushalte mit engen Beziehungen zu Muggeln geraten unter Druck.
Registrierungen, Hausdurchsuchungen und Reisebeschränkungen treffen ländliche Gemeinden besonders hart. Viele Bewohner kennen ihre Nachbarn seit Jahrzehnten und müssen nun entscheiden, ob sie einander schützen, verraten oder aus Angst schweigen.
Gleichzeitig eignen sich abgelegene Dörfer als Verstecke, Fluchtstationen und Treffpunkte des Widerstands. Alte Scheunen, private Flohanschlüsse und wenig bekannte Wege können für den Orden des Phönix von großem Wert sein.
Todesser und Ministeriumsbeamte wissen jedoch ebenfalls um diese Möglichkeiten. Unangekündigte Kontrollen, Beobachtungen und Befragungen nehmen daher zu.
Versteckte Dörfer im Forum
Versteckte Dörfer können im Forum als Wohnorte, Herkunftsorte, Treffpunkte oder Schauplätze für Nebenplots genutzt werden.
Figuren können aus einer bekannten magischen Gemeinde stammen oder in einem frei erfundenen gemischten Dorf aufgewachsen sein. Bei erfundenen Orten sollte berücksichtigt werden, dass Hogsmeade weiterhin das einzige vollständig magische Dorf Großbritanniens bleibt.
Ein selbst erfundener Ort sollte daher immer auch eine Muggelbevölkerung besitzen oder lediglich aus einer kleinen, verborgenen Ansammlung magischer Häuser bestehen.
Was im Inplay möglich ist
• magische Familien innerhalb eines Muggeldorfes
• versteckte Häuser und Ortsteile
• kleine magische Läden oder Hinterzimmer
• private Flohanschlüsse und Eulenstationen
• Nachbarschaften zwischen Muggeln und Zauberern
• alte Dorfgeheimnisse
• heimliche Treffen des Ordens
• ministerielle Kontrollen
• Konflikte um das Geheimhaltungsabkommen
• frei erfundene gemischte Gemeinden nach Absprache
Was im Inplay nicht erlaubt ist
• weitere vollständig magische Dörfer in Großbritannien ohne Absprache
• offen sichtbare Magie vor der gesamten Muggelbevölkerung ohne Folgen
• vollständig unauffindbare Orte ohne nachvollziehbare Schutzzauber
• beliebig viele magische Geschäfte in jedem kleinen Dorf
• geheime Reisewege ohne Grenzen oder Risiken
• Missachtung ministerieller Kontrollen im Jahr 1977/78 ohne Konsequenzen