Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Die Quidditch-Weltmeisterschaft ist das größte internationale Sportereignis der magischen Welt. Alle vier Jahre treten Nationalmannschaften aus aller Welt gegeneinander an, um den begehrtesten Titel des professionellen Quidditch zu erringen.
Für viele Hexen und Zauberer ist die Weltmeisterschaft weit mehr als ein Sportturnier. Sie ist ein gesellschaftliches Ereignis, ein Familientreffen, ein politischer Schauplatz, ein Volksfest und nicht selten der Anlass für hitzige Debatten, nationale Rivalitäten und kleinere oder größere Katastrophen.
Die erste Quidditch-Weltmeisterschaft wurde im Jahr 1473 ausgetragen. In den ersten Jahrhunderten nahmen vor allem europäische Mannschaften teil. Erst später entwickelte sich das Turnier zu einem wirklich weltweiten Wettbewerb, bei dem Teams aus allen Kontinenten antreten konnten.
Organisation
Organisiert wird die Weltmeisterschaft vom International Confederation of Wizards Quidditch Committee, kurz ICWQC. Dieses Komitee ist für Regeln, Spielpläne, Austragungsorte, Schiedsrichter, Sicherheitsvorgaben und die Durchführung des gesamten Turniers zuständig.
Die Arbeit des ICWQC gilt als äußerst undankbar. Kaum ein anderes Sportereignis der magischen Welt verbindet derart große Begeisterung mit so vielen Risiken: Zehntausende Fans reisen aus verschiedenen Ländern an, bringen Maskottchen, magische Gegenstände, Fahnen, Feuerwerk, Zauberstäbe, Familienzelte und nationale Streitigkeiten mit.
Die Regelwerke der Quidditch-Weltmeisterschaft sind berüchtigt. Sie befassen sich nicht nur mit den Vorgängen auf dem Spielfeld, sondern auch mit verbotenen Verzauberungen, unzulässigen Maskottchen, Sicherheitsabständen, Fanverhalten und magischer Einmischung in das Spiel.
Geheimhaltung & Austragungsorte
Seit dem Internationalen Geheimhaltungsabkommen von 1692 ist die Quidditch-Weltmeisterschaft eine enorme Herausforderung für die magische Verwaltung. Ein Turnier, bei dem sich tausende Hexen und Zauberer an einem Ort versammeln, ist aus Sicht der Geheimhaltung immer riskant.
Austragungsorte werden daher sorgfältig ausgewählt. Bevorzugt werden abgelegene Moore, Wüsten, Inseln, Steppen, Gebirge oder andere Gebiete, in denen Muggel möglichst wenig bemerken.
Das Gelände wird mit starken Schutz- und Muggelabwehrzaubern versehen. Für Muggel wirkt es meist unattraktiv, gefährlich, gesperrt oder schlicht nicht bemerkenswert. Dennoch müssen während einer Weltmeisterschaft zahlreiche Ministeriumsmitarbeiter bereitstehen, um Zwischenfälle zu verhindern oder Erinnerungen zu verändern.
Anreise & Zuschauer
Die Anreise erfolgt meist über Portschlüssel, Flohnetzwerk, Besen, Apparieren oder organisierte internationale Transportwege. Besonders große Fanmengen werden über festgelegte Portschlüsselplätze zu bestimmten Zeiten an das Turniergelände gebracht.
Viele Familien reisen schon Tage vor dem Spiel an und übernachten in magisch vergrößerten Zelten. Diese Zeltplätze sind ein eigener Teil der Weltmeisterschaft: Dort werden Fahnen gehisst, Lieder gesungen, Fanartikel verkauft, Wetten abgeschlossen und alte Rivalitäten neu entfacht.
Für Kinder und Jugendliche ist der Besuch einer Weltmeisterschaft oft ein unvergessliches Erlebnis. Gleichzeitig ist ein solches Ereignis nicht ungefährlich. Betrunkene Fans, verzauberte Gegenstände, aggressive Maskottchen, illegale Wetten oder politische Spannungen können schnell aus einem Sportfest ein Sicherheitsproblem machen.
Turnierablauf
Die Weltmeisterschaft beginnt nicht erst mit dem Finale. Zahlreiche Nationen melden ihre Mannschaften nach dem vorherigen Turnier an und durchlaufen eine lange Qualifikationsphase.
Die Mannschaften werden in Gruppen eingeteilt und spielen über einen längeren Zeitraum gegeneinander. Aus diesen Gruppen gehen schließlich die besten Teams hervor, die in die Endrunde einziehen.
Die letzten sechzehn Mannschaften treten anschließend in einer K.o.-Phase gegeneinander an. Wer verliert, scheidet aus. Wer gewinnt, kommt der Weltmeisterschaft einen Schritt näher.
Im Finale treffen die beiden besten verbliebenen Mannschaften aufeinander. Da Quidditchspiele theoretisch sehr lange dauern können, sind Weltmeisterschaftsfinale berüchtigt für extreme Spannung, erschöpfte Spieler, tobende Fans und dramatische Schnatzfänge.
Punktestand & Schnatz
Wie im gewöhnlichen Quidditch erzielen die Jäger Tore durch die Torringe. Jeder Treffer bringt zehn Punkte. Der Schnatz beendet das Spiel und bringt der Mannschaft des Suchers 150 Punkte.
Trotzdem gewinnt nicht automatisch das Team, dessen Sucher den Schnatz fängt. Wenn die gegnerische Mannschaft zuvor genug Tore erzielt hat, kann sie trotz Schnatzfang der anderen Seite gewinnen.
Gerade in Weltmeisterschaftsspielen kommt es daher stark auf Strategie an. Ein Sucher muss nicht nur schnell sein, sondern auch wissen, ob der Schnatzfang seiner Mannschaft tatsächlich den Sieg bringt oder nur eine Niederlage abmildert.
Nationalmannschaften
Eine Quidditch-Nationalmannschaft besteht aus den besten Spielerinnen und Spielern eines Landes. Für viele Profis ist die Berufung in die Nationalmannschaft die größte Ehre ihrer Karriere.
Quidditch ist international sehr unterschiedlich geprägt. Manche Länder sind für aggressive Treiber bekannt, andere für schnelle Sucher, taktische Jäger oder besonders starke Hüter.
Der Stil einer Mannschaft kann viel über ihre Sportkultur verraten. Einige Teams spielen elegant und technisch sauber, andere körperbetont, riskant oder ausgesprochen unberechenbar.
Maskottchen
Viele Nationalmannschaften bringen magische Maskottchen mit. Diese sollen die Fans anfeuern, die eigene Mannschaft repräsentieren und das Publikum beeindrucken.
Maskottchen können harmlos, faszinierend oder ausgesprochen gefährlich sein. Veela, Leprechauns, magische Vögel, Kobolde, Geistererscheinungen oder andere Wesen und magische Effekte werden immer wieder eingesetzt, sofern das ICWQC sie zulässt.
Gerade Maskottchen sind jedoch häufig Auslöser von Streit. Wenn die Maskottchen zweier Nationen einander provozieren, kann aus einer sportlichen Rivalität schnell ein magischer Zwischenfall werden.
Wetten & Fanartikel
Rund um die Quidditch-Weltmeisterschaft blüht der Handel. Es werden Schals, Anstecker, Trikots, Fahnen, Sammelkarten, verzauberte Poster, Spielerfiguren, Erinnerungsprogramme und Glücksbringer verkauft.
Auch Wetten spielen eine große Rolle. Gewettet wird nicht nur auf den Sieger, sondern auch auf Spielzeit, Punktestand, ersten Treffer, Schnatzfang, Verletzungen, Fouls oder besondere Leistungen einzelner Spieler.
Legale Wettstände existieren ebenso wie zwielichtige Buchmacher. Wer sich auf unseriöse Wetten einlässt, kann schnell mehr verlieren als ein paar Galleonen.
Sicherheitsprobleme
Die Quidditch-Weltmeisterschaft ist berühmt für ihre Begeisterung, aber ebenso für ihre Sicherheitsprobleme. Große Menschenmengen, internationale Rivalitäten, Alkohol, starke Emotionen, Zauberstäbe und magische Wesen sind eine gefährliche Mischung.
Zu den häufigsten Problemen gehören:
• illegale Verzauberungen von Fanartikeln
• Duelle zwischen rivalisierenden Fangruppen
• nicht genehmigte Maskottchen
• magische Feuerwerke
• Betrug bei Wetten
• Verstöße gegen das Geheimhaltungsabkommen
• überforderte Portschlüsselplätze
• Zusammenstöße zwischen Fans verschiedener Nationen
Das ICWQC und die Ministerien der jeweiligen Gastgeberländer müssen daher eng zusammenarbeiten. Trotzdem ist kaum eine Weltmeisterschaft völlig frei von Skandalen.
Berüchtigte Weltmeisterschaften
Nicht jede Quidditch-Weltmeisterschaft geht wegen sportlicher Höchstleistungen in die Geschichte ein. Einige Turniere sind vor allem wegen Katastrophen, Skandalen oder ungeklärter Ereignisse berühmt geworden.
1473 – Die erste Weltmeisterschaft
Die erste Quidditch-Weltmeisterschaft gilt als Beginn des internationalen Turniers. Damals nahmen nur europäische Mannschaften teil, und viele heutige Regeln existierten noch nicht.
1809 – Der Angriff des Killerwaldes
Das Finale zwischen Rumänien und Neuspanien wurde berüchtigt, nachdem ein verzauberter Wald am Rand des Spielfeldes zum Leben erwachte und auf das Stadion zumarschierte. Das Spiel verwandelte sich in eine Schlacht gegen Bäume und ging als eine der schlimmsten Katastrophen der Turniergeschichte ein.
1877 – Das Turnier, an das sich niemand erinnert
Die Weltmeisterschaft von 1877 wurde geplant, beworben und verkauft – doch anschließend konnte sich niemand daran erinnern, dass sie stattgefunden hatte. Spieler, Fans und Offizielle wachten mit Lücken im Gedächtnis und merkwürdigen Verletzungen auf. Bis heute ist ungeklärt, was wirklich geschah.
1878 – Die Wiederholung
Da die Ereignisse von 1877 nie aufgeklärt wurden, wurde das Turnier 1878 erneut ausgetragen. Seitdem gilt diese Wiederholung als Grund dafür, dass die Zählung der Weltmeisterschaften leicht von der ursprünglichen Vier-Jahres-Reihenfolge abweicht.
1974 – Syrien gegen Madagaskar
Die Weltmeisterschaft von 1974 blieb vielen Fans wegen der strengen Sicherheitsmaßnahmen unter Royston Idlewind in Erinnerung. Sein Versuch, Zauberstäbe aus dem Stadion zu verbannen, scheiterte spektakulär, als Fans verzauberte Musikinstrumente nutzten, um das Verbot zu umgehen.
Im Finale traf Syrien auf Madagaskar. Madagaskar verlor, doch die Fans beider Seiten hatten nach dem Ende des Turniers reichlich Gesprächsstoff.
Royston Idlewind
Royston Idlewind war ein ehemaliger australischer Quidditchspieler und später Internationaler Direktor des ICWQC. Er war für seine strengen Ansichten zur Kontrolle von Zuschauermengen bekannt.
Seine Maßnahmen waren unter Fans verhasst, besonders der Versuch, Zauberstäbe aus Stadien zu verbannen. Die Ereignisse der Weltmeisterschaft 1974 führten schließlich dazu, dass er gedemütigt zurücktrat.
Im Jahr 1977 ist Idlewinds Name unter Quidditchfans noch immer bekannt. Für manche steht er für übertriebene Bürokratie, für andere für den Versuch, ein gefährliches Turnier endlich unter Kontrolle zu bringen.
Quidditch-Weltmeisterschaft im Jahr 1977/78(Forenkanon)
Im Schuljahr 1977/78 ist die letzte Weltmeisterschaft noch nicht lange her. Viele Fans erinnern sich an das Turnier von 1974, die strengen Regeln, die Proteste und den Sieg Syriens.
Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die kommende Weltmeisterschaft. Qualifikationen, Kaderentscheidungen, Trainerwechsel, Verletzungen und Gerüchte über mögliche Austragungsorte werden in Zeitungen, Pubs und Quidditchkreisen heiß diskutiert.
In Großbritannien ist die Begeisterung jedoch von der politischen Lage überschattet. Unter Alcott Rowles Regierung werden Reisen, internationale Kontakte und große magische Versammlungen stärker überwacht. Ein internationales Sportereignis kann nicht nur Begeisterung, sondern auch Angst auslösen.
Für einige Familien wäre eine Weltmeisterschaft eine willkommene Ablenkung. Für andere könnte sie eine Möglichkeit sein, Kontakte ins Ausland zu knüpfen, Informationen auszutauschen oder sogar eine Flucht vorzubereiten.
Bedeutung für Großbritannien
Quidditch ist in Großbritannien ein Nationalsport. Viele Schülerinnen und Schüler wachsen mit den Spielen der britischen und irischen Clubs auf, sammeln Spielerbilder, verfolgen Ligaergebnisse und träumen davon, eines Tages selbst professionell zu spielen.
Eine Weltmeisterschaft sorgt daher auch in Hogwarts für Gesprächsstoff. Wer spielt im Kader? Welches Land hat die besten Chancen? Welche Sucher sind überschätzt? Welche Treiber sind gefährlich? Welche Mannschaft hat die besten Besen?
Gerade Quidditchspielerinnen und Quidditchspieler der Schule verfolgen solche Diskussionen aufmerksam. Für manche ist die Weltmeisterschaft ein Traum, für andere eine Erinnerung daran, wie weit der Weg vom Schulteam bis zum Profisport wirklich ist.