Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
HogwartsDie SchuleAllgemeines & Geschichte der Schule
Inhalt
Draco dormiens nunquam titillandus – Kitzle niemals einen schlafenden Drachen.
Hogwarts ist eine der ältesten, bekanntesten und traditionsreichsten Schulen für Hexerei und Zauberei Europas. Das Schloss liegt verborgen in den schottischen Highlands, weit entfernt von Muggelstädten und gewöhnlichen Verkehrswegen. Sein genauer Standort ist ein streng gehütetes Geheimnis.
Für Muggel ist Hogwarts durch starke Schutzzauber verborgen. Wo Hexen und Zauberer ein riesiges Schloss mit Türmen, Höfen, Seen und weitläufigem Gelände sehen, erkennen Nichtmagische lediglich gefährliche Ruinen, Warnschilder und einen Ort, den sie möglichst schnell wieder verlassen möchten.
Hogwarts nimmt überwiegend magisch begabte Kinder aus Großbritannien und Irland auf. Die meisten Schülerinnen und Schüler erhalten im Alter von elf Jahren ihren Hogwartsbrief und beginnen ihre Ausbildung am 1. September. Der Schulbesuch dauert sieben Jahre.
Das Schloss gilt als sicherer Ort, ist jedoch niemals vollkommen ungefährlich gewesen. Hogwarts ist voller alter Magie, verborgener Räume, Geheimgänge, verzauberter Gegenstände, Geister, magischer Kreaturen und Geheimnisse, die selbst viele Lehrkräfte nicht vollständig kennen.
Die Gründung von Hogwarts
Hogwarts wurde um das Jahr 993 von vier der berühmtesten Hexen und Zauberer ihrer Zeit gegründet: Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Salazar Slytherin und Rowena Ravenclaw.
Die vier Gründer wollten einen Ort schaffen, an dem junge Menschen ihre magischen Fähigkeiten sicher erlernen und weiterentwickeln konnten. Zu dieser Zeit wurden Hexen und Zauberer von vielen Muggeln gefürchtet, verfolgt oder als Bedrohung betrachtet. Hogwarts entstand deshalb bewusst fernab neugieriger Augen und wurde von Beginn an mit mächtigen Schutzzaubern versehen.
Jeder Gründer brachte eigene Vorstellungen davon mit, welche Eigenschaften und Fähigkeiten gefördert werden sollten. Daraus entstanden die vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin.
Godric Gryffindor
Godric Gryffindor galt als mutig, entschlossen und außergewöhnlich begabt im Duellieren. Er setzte sich dafür ein, dass magisch begabte Kinder unabhängig von ihrer Herkunft Hogwarts besuchen durften.
Sein Haus Gryffindor steht bis heute vor allem für Mut, Tapferkeit, Entschlossenheit und die Bereitschaft, für andere einzustehen.
Helga Hufflepuff
Helga Hufflepuff war für ihre Geduld, Fairness und ihren ausgeprägten Gemeinschaftssinn bekannt. Sie vertrat den Gedanken, dass nicht nur besonders talentierte oder berühmte Kinder eine magische Ausbildung verdienen.
Ihr Haus Hufflepuff steht für Loyalität, Fleiß, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Viele Traditionen rund um die Hogwarts-Küche und die großen Festmahle gehen auf Helga Hufflepuffs magische Fähigkeiten zurück.
Rowena Ravenclaw
Rowena Ravenclaw galt als eine der klügsten Hexen ihrer Zeit. Sie wurde mit Weisheit, Wissen, Kreativität und einem großen Verständnis für magische Theorie verbunden.
Ihr Haus Ravenclaw steht für Intelligenz, Neugier, Individualität und den Wunsch, die Welt zu verstehen. Eine alte Legende erzählt, dass Rowena der Schule ihren Namen gab, nachdem sie von einem Warzenschwein geträumt hatte, das sie zu einem See und einer hohen Klippe führte.
Salazar Slytherin
Salazar Slytherin war ein hochbegabter Zauberer, Parselmund und überzeugter Verfechter der Blutreinheitsideologie. Während die anderen Gründer auch muggelstämmige Kinder unterrichten wollten, verlangte Slytherin, dass nur Kinder aus rein magischen Familien Hogwarts besuchen sollten.
Aus diesem Konflikt entstand ein tiefer Bruch zwischen den Gründern. Besonders Godric Gryffindor widersprach Slytherin entschieden. Schließlich verließ Salazar Slytherin Hogwarts.
Sein Haus Slytherin steht für Ehrgeiz, Einfallsreichtum, Zielstrebigkeit und strategisches Denken. Diese Eigenschaften machen jedoch niemanden automatisch zu einem Anhänger von Blutreinheitsideologien oder Dunkler Magie.
Die Kammer des Schreckens
Bevor Salazar Slytherin Hogwarts verließ, schuf er heimlich die Kammer des Schreckens unter dem Schloss. Die übrigen Gründer wussten nichts von diesem Ort.
Der Legende nach befindet sich in der Kammer ein Monster, das nur von Slytherins wahrem Erben kontrolliert werden kann. Es sollte eines Tages die muggelstämmigen Schülerinnen und Schüler aus Hogwarts vertreiben oder vernichten.
Für viele gilt die Kammer des Schreckens als düstere Geschichte aus einer fernen Vergangenheit. Im Jahr 1977 erhält diese Legende jedoch neue Bedeutung, da Blutreinheit, Herkunft und politische Loyalität wieder stärker über Sicherheit, Rechte und Zukunft entscheiden.
Der Sprechende Hut
Zu Beginn entschieden die vier Gründer selbst, welche Schülerinnen und Schüler in ihr jeweiliges Haus aufgenommen wurden. Als sie älter wurden, stellte sich die Frage, wie diese Tradition nach ihrem Tod fortgeführt werden sollte.
Godric Gryffindor stellte dafür seinen Hut zur Verfügung. Alle vier Gründer verzauberten ihn gemeinsam und gaben ihm Teile ihrer Weisheit, ihrer Vorstellungen und ihrer Fähigkeit, Menschen einzuschätzen.
Seitdem wird jeder Erstklässler bei der Einschulungsfeier durch den Sprechenden Hut einem Haus zugeteilt. Der Hut berücksichtigt dabei nicht nur Talente und Eigenschaften, sondern auch Wünsche, Werte und mögliche Entwicklung einer Person.
Eine Hauszuordnung ist kein Urteil über Gut oder Böse. Sie beschreibt weder den gesamten Charakter einer Person noch legt sie fest, wer sie im späteren Leben werden muss.
Das Schloss & seine Schutzzauber
Hogwarts ist weit mehr als ein gewöhnliches Schloss. Seine Treppen verändern ihre Richtung, Porträts können sprechen und sich bewegen, Türen erscheinen oder verschwinden und manche Räume scheinen nur dann zugänglich zu sein, wenn eine Person sie wirklich braucht.
Das Gebäude wurde über Jahrhunderte hinweg erweitert, geschützt und verändert. Viele Bereiche stammen noch aus der Zeit der Gründer, während andere später ergänzt wurden. Selbst erfahrene Lehrkräfte kennen nicht jede Abkürzung, jeden Geheimgang oder jede verborgene Kammer des Schlosses.
Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen gehört, dass Apparieren und Disapparieren innerhalb Hogwarts und auf dem Schulgelände normalerweise nicht möglich ist. Dies soll verhindern, dass Fremde unbemerkt eindringen oder Schülerinnen und Schüler das Gelände auf gefährliche Weise verlassen.
Zum Gelände gehören unter anderem der Schwarze See, die Ländereien, die Gewächshäuser, der Quidditchplatz, die Eulerei, der Bootssteg, Hagrids Hütte und der Verbotene Wald.
Die Anreise nach Hogwarts
Traditionell reisen die meisten Schülerinnen und Schüler mit dem Hogwarts-Express an. Der Zug fährt am 1. September vom Gleis neundreiviertel am Bahnhof King’s Cross in London ab und bringt die Kinder zum Bahnhof von Hogsmeade.
Von dort fahren Erstklässler in kleinen Booten über den Schwarzen See zum Schloss, während ältere Schülerinnen und Schüler meist mit Kutschen zu den Toren Hogwarts’ gelangen.
Der Hogwarts-Express wurde eingeführt, nachdem die Anreise zur Schule durch Besen, Portschlüssel, Apparieren oder magische Kreaturen zu unübersichtlich und zu auffällig geworden war. Besonders nach dem Internationalen Geheimhaltungsabkommen wurde eine sichere, einheitliche und weniger auffällige Lösung notwendig.
Hogwarts im 20. Jahrhundert
Hogwarts hat über Jahrhunderte hinweg Kriege, politische Umbrüche, ministerielle Eingriffe und gesellschaftliche Konflikte überstanden. Die Schule war nie vollkommen von der Außenwelt getrennt, auch wenn viele Familien sie gerne als geschützten Ort betrachten möchten.
Alte Rivalitäten zwischen den Häusern, Familienfehden, Blutstatusdenken und politische Überzeugungen haben Hogwarts immer wieder beeinflusst. Dennoch entstanden innerhalb des Schlosses auch Freundschaften, Liebesgeschichten, Bündnisse und Widerstand über Haus- und Herkunftsgrenzen hinweg.
Hogwarts im Jahr 1977(Forenkanon)
Das Schuljahr 1977/78 steht unter dem Schatten der Ereignisse des vergangenen Jahres. Bereits während der Halloweenfeier 1976 kam es in Hogwarts zu einem Angriff auf muggelstämmige Schülerinnen und Schüler.
Am 25. Juni 1977 wurde Hogwarts während der Abschlussfeier erneut zum Schauplatz einer großen Schlacht. Gleichzeitig kam es in der Winkelgasse zu weiteren Angriffen. Viele Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben, darunter auch Albus Dumbledore und Lord Voldemort.
Obwohl Voldemort tot ist, verschwanden seine Anhänger nicht. Viele Todesser waren längst in Ministerium, Verwaltung und Gesellschaft verankert. Mit Alcott Rowles Ernennung zum Zaubereiminister im September 1977 nahm der Einfluss des Regimes weiter zu.
Der aktuelle Schulleiter ist Matthew Talkalot. (Forenkanon)
Unter seiner Leitung verändert sich Hogwarts sichtbar. Neue Pflichtfächer wie Duellieren und Dunkle Künste, strengere Regeln, stärkere Kontrolle und ein wachsender Druck auf muggelstämmige Schülerinnen und Schüler prägen den Schulalltag.
Schulalltag, Schuluniform & Schülervertretung
Inhalt
Hogwarts ist nicht nur ein Ort des Unterrichts, sondern für die meisten Schülerinnen und Schüler über viele Jahre hinweg ein zweites Zuhause. Zwischen Hausaufgaben, Mahlzeiten in der Großen Halle, Unterricht, Quidditch, Clubs, Freundschaften und nächtlichen Streifzügen durch die Korridore entsteht ein Alltag, der weit über den Stundenplan hinausgeht.
Im Schuljahr 1977/78 ist dieser Alltag jedoch deutlich angespannter als in den Jahren zuvor. Neue Regeln, die Einführung der Dunklen Künste, verpflichtender Duellierunterricht und die wachsende Präsenz ministerieller Interessen sorgen dafür, dass selbst gewöhnliche Schulmomente politisch werden können.
Der Schulalltag
Die Schülerinnen und Schüler wohnen während des Schuljahres in den Schlafsälen ihrer Häuser. Jedes Haus besitzt einen eigenen Gemeinschaftsraum, der als Treffpunkt, Lernort und Rückzugsraum dient. Dort werden Hausaufgaben erledigt, Briefe geschrieben, Karten gespielt, Freundschaften gepflegt und Gerüchte ausgetauscht.
Der Tag beginnt meist mit dem Frühstück in der Großen Halle. Die Eulenpost trifft häufig während oder kurz nach dem Frühstück ein, weshalb viele Schülerinnen und Schüler diesen Moment besonders aufmerksam verfolgen. Ein Brief von zuhause, eine schlechte Nachricht, ein Päckchen mit Süßigkeiten oder eine unerwartete Eule können den gesamten Tag verändern.
Nach dem Frühstück beginnt der Unterricht. Die Stundenpläne unterscheiden sich je nach Jahrgang, Fachwahl und Haus. Manche Fächer finden in gewöhnlichen Klassenzimmern statt, andere in den Gewächshäusern, den Kerkern, auf dem Quidditchfeld, im Astronomieturm oder draußen auf dem Schulgelände.
Das Mittagessen und Abendessen werden ebenfalls gemeinsam in der Großen Halle eingenommen. Gerade diese Mahlzeiten sind wichtige soziale Momente: Neuigkeiten verbreiten sich schnell, Hausrivalitäten werden sichtbar und selbst kleine Streitigkeiten können vor hunderten Augen stattfinden.
Nach dem Unterricht nutzen viele Schülerinnen und Schüler ihre freie Zeit für Hausaufgaben, die Bibliothek, Quidditchtraining, Clubs, Treffen mit Freunden oder persönliche Projekte. Astronomieunterricht und manche Aktivitäten finden erst nach Einbruch der Dunkelheit statt.
Freizeit & Wochenenden(Forenkanon)
An den Wochenenden findet normalerweise kein regulärer Pflichtunterricht statt. Dennoch sind Schülerinnen und Schüler selten wirklich frei. Hausaufgaben, Nachhilfe, Quidditchtraining, Strafarbeiten, Clubtreffen oder besondere Unterrichtsvorbereitungen können einen großen Teil der freien Zeit einnehmen.
Viele verbringen ihre Wochenenden in den Gemeinschaftsräumen, auf dem Schulgelände, in der Bibliothek oder bei Freunden aus anderen Häusern. Ältere Schülerinnen und Schüler dürfen bei entsprechender Genehmigung gelegentlich Hogsmeade besuchen.
Im Schuljahr 1977/78 werden Aufenthalte außerhalb des Schlosses jedoch strenger kontrolliert. Besonders muggelstämmige Schülerinnen und Schüler, bekannte Regelbrecher oder Personen mit auffälligen Familienkontakten können leichter unter Beobachtung geraten.
Nachtruhe & Regeln(Forenkanon)
Nach der offiziellen Nachtruhe sollen sich alle Schülerinnen und Schüler in ihren jeweiligen Gemeinschaftsräumen oder Schlafsälen befinden. Wer ohne triftigen Grund nachts auf den Korridoren erwischt wird, muss mit Hauspunkteabzug, Strafarbeiten oder einer Meldung an den Hauslehrer rechnen.
Besonders streng verboten sind nächtliche Ausflüge in den Verbotenen Wald, unangemeldete Duelle, der Aufenthalt in gesperrten Bereichen sowie der Einsatz gefährlicher Magie außerhalb des Unterrichts.
Natürlich bedeutet eine Regel in Hogwarts nicht automatisch, dass sie niemals gebrochen wird. Geheimgänge, lose Steine, verschwundene Treppenstufen und das Wissen älterer Schülerinnen und Schüler sorgen dafür, dass manche Wege durch das Schloss nur denjenigen bekannt sind, die wissen, wonach sie suchen müssen.
Die Schuluniform
Die offizielle Hogwarts-Uniform besteht aus schlichten schwarzen Arbeitsroben. Zusätzlich benötigen Schülerinnen und Schüler einen schwarzen Spitzhut für den Tagesgebrauch, Schutzhandschuhe aus Drachenhaut oder einem ähnlichen Material sowie einen schwarzen Winterumhang mit silbernen Verschlüssen.
Alle Kleidungsstücke sollen mit Namensschildern versehen sein, damit Roben, Handschuhe oder Umhänge nicht versehentlich verschwinden oder vertauscht werden. Gerade in einem Schloss voller gleich aussehender schwarzer Kleidung ist das durchaus sinnvoll.
Die Schuluniform ist während des Unterrichts, bei Mahlzeiten in der Großen Halle, bei offiziellen Veranstaltungen und bei schulischen Ausflügen zu tragen. Für besondere Anlässe wie Bälle, Feierlichkeiten oder Aufführungen besitzen viele Schülerinnen und Schüler zusätzlich Festumhänge oder elegantere Roben.
Persönlicher Stil(Forenkanon)
Außerhalb des Unterrichts, in den Gemeinschaftsräumen oder während der Ferien dürfen Schülerinnen und Schüler persönliche Kleidung tragen. Gerade im Jahr 1977 zeigt sich der Stil der Muggelwelt auch unter jungen Hexen und Zauberern: Schlaghosen, hohe Stiefel, auffällige Hemden, Westen, Schmuck, Haarbänder oder selbstverzauberte Accessoires sind nicht ungewöhnlich.
Innerhalb des Unterrichts wird persönlicher Stil jedoch zunehmend kritischer betrachtet. Die Schulleitung und manche Lehrkräfte achten stärker auf ein ordentliches, angepasstes Auftreten. Besonders auffällige Kleidung, politische Symbole oder magisch veränderte Uniformen können Ärger verursachen.
Hauspunkte
Jedes der vier Häuser sammelt im Laufe des Schuljahres Hauspunkte. Diese Punkte entscheiden am Ende des Jahres darüber, welches Haus den Hauspokal gewinnt.
Die aktuellen Punktestände werden in großen, verzauberten Sanduhren im Eingangsbereich von Hogwarts angezeigt. Jede Sanduhr ist einem Haus zugeordnet und füllt oder leert sich je nach vergebenen oder abgezogenen Punkten.
Hauspunkte können für besondere Leistungen, richtige Antworten, Hilfsbereitschaft, Mut, sportliche Erfolge, außergewöhnliche magische Fähigkeiten oder Engagement für die Schule vergeben werden.
Punkte können jedoch auch abgezogen werden, etwa bei Regelverstößen, unentschuldigtem Fernbleiben vom Unterricht, gefährlicher Magie, respektlosem Verhalten, nächtlichen Ausflügen oder mutwilliger Sachbeschädigung.
Vergabe von Hauspunkten(Forenkanon)
Lehrkräfte besitzen die größte Befugnis, Hauspunkte zu vergeben oder abzuziehen. Vertrauensschüler, Schulsprecherin und Schulsprecher dürfen in begrenztem Umfang ebenfalls Punkte vergeben oder abziehen, müssen ihre Entscheidung jedoch begründen können.
Grundsätzlich sollen Hauspunkte das Verhalten fördern, nicht persönliche Sympathien belohnen oder Rivalitäten verschärfen. In der Praxis läuft dies jedoch nicht immer gerecht ab. Manche Lehrkräfte bevorzugen bestimmte Häuser, manche Vertrauensschüler nutzen ihre Stellung aus und manche Schülerinnen und Schüler wissen sehr genau, bei wem sie sich besser nicht erwischen lassen sollten.
Im Schuljahr 1977/78 wird das Hauspunktesystem zunehmend politisch. Wer sich anpasst, keine Fragen stellt und die neue Schulordnung unterstützt, kann leichter positiv auffallen. Wer widerspricht, sich schützend vor andere stellt oder als unbequem gilt, riskiert dagegen schneller Konsequenzen.
Der Hauspokal
Am Ende des Schuljahres wird das Haus mit den meisten Punkten mit dem Hauspokal ausgezeichnet. Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Wettbewerb eine Frage von Stolz, Tradition und Hauszugehörigkeit.
Der Gewinn des Hauspokals bringt dem siegreichen Haus Anerkennung, Feierlichkeiten im Gemeinschaftsraum und oft auch eine besondere Dekoration der Großen Halle. Für manche Häuser ist der Pokal ein ernstes Ziel, für andere eher ein Anlass, sich über die Rivalen lustig zu machen.
Der Hauspokal ist vom Quidditchpokal getrennt. Ein Haus kann im Quidditch erfolgreich sein und trotzdem beim Hauspokal verlieren – oder umgekehrt.
Vertrauensschüler
Zu Beginn des fünften Schuljahres werden aus jedem Haus zwei Vertrauensschüler ernannt. Sie behalten ihr Amt normalerweise bis zum Ende ihrer Schulzeit, sofern sie sich nichts Schwerwiegendes zuschulden kommen lassen oder von der Schulleitung abgesetzt werden.
Vertrauensschüler tragen ein Abzeichen mit einem großen „P“ und besitzen eine besondere Stellung innerhalb der Schülerschaft. Sie sollen jüngeren Schülerinnen und Schülern helfen, für Ordnung sorgen und als Verbindung zwischen den Häusern, Lehrkräften und den übrigen Schülerinnen und Schülern dienen.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:
• Unterstützung neuer und jüngerer Schülerinnen und Schüler
• Aufsicht in Korridoren, Gemeinschaftsbereichen und auf dem Hogwarts-Express
• Meldung schwerer Regelverstöße an Lehrkräfte oder Hauslehrer
• Vergabe oder Abzug begrenzter Hauspunkte
• Verhängung einfacher Strafarbeiten
• Hilfe bei Veranstaltungen, Festen und schulischen Versammlungen
• Vermittlung bei kleineren Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern
Vertrauensschüler besitzen außerdem Zugang zum Vertrauensschülerbad. Dieses gilt als deutlich komfortabler als die gewöhnlichen Waschräume und ist für viele jüngere Schülerinnen und Schüler ein durchaus beneidenswerter Vorteil.
Grenzen des Amtes(Forenkanon)
Vertrauensschüler sind keine Lehrkräfte und keine Mitglieder des Ministeriums. Sie dürfen keine gefährlichen Strafen verhängen, keine Schülerinnen oder Schüler körperlich zwingen, keine Zimmer durchsuchen und niemanden zu Aussagen drängen.
Sie können Regeln durchsetzen, Verstöße melden und begrenzte schulische Konsequenzen aussprechen. Bei ernsten Vorfällen müssen sie jedoch eine Lehrkraft, den Hauslehrer oder die Schulleitung einschalten.
Gerade im Schuljahr 1977/78 geraten manche Vertrauensschüler unter Druck. Einige werden von Lehrkräften oder älteren Schülerinnen und Schülern dazu gedrängt, Informationen weiterzugeben. Andere versuchen, ihre Stellung zu nutzen, um gefährdete Mitschüler zu schützen oder unauffällig zu warnen.
Schulsprecherin & Schulsprecher
Im siebten Jahrgang werden eine Schulsprecherin und ein Schulsprecher ernannt. Sie stehen an der Spitze der Schülervertretung und koordinieren die Vertrauensschüler aller Häuser.
Das Amt wird nicht durch eine öffentliche Wahl vergeben. Die Schulleitung bestimmt die beiden Personen anhand ihrer schulischen Leistungen, ihres Auftretens, ihrer Verantwortungsbereitschaft und ihres Rufes innerhalb der Schule.
Schulsprecherin und Schulsprecher müssen nicht zwangsläufig zuvor Vertrauensschüler gewesen sein. Häufig verfügen sie jedoch bereits über Erfahrung in Verantwortung, Clubs, Quidditch, schulischen Veranstaltungen oder der Vermittlung zwischen verschiedenen Gruppen.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:
• Leitung und Koordination der Vertrauensschüler
• Vertretung der Schülerschaft gegenüber der Schulleitung
• Unterstützung bei Festen, Versammlungen und offiziellen Veranstaltungen
• Vermittlung bei hausübergreifenden Konflikten
• Organisation kleinerer schulischer Aufgaben und Projekte
• Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler mit Problemen oder Anliegen
Auch Schulsprecherin und Schulsprecher dürfen nicht eigenmächtig über schwere Strafen entscheiden. Ihre Rolle besteht vor allem darin, Verantwortung zu übernehmen, Informationen weiterzugeben und innerhalb der Schülerschaft Orientierung zu schaffen.
Die Schülervertretung im Schuljahr 1977/78(Forenkanon)
Unter normalen Umständen gelten Vertrauensschüler sowie Schulsprecherin und Schulsprecher als Vorbilder. Im Schuljahr 1977/78 wird ihre Stellung jedoch komplizierter.
Die neue Schulordnung erwartet Loyalität, Disziplin und die Bereitschaft, Auffälligkeiten zu melden. Dadurch kann eine Ernennung zur Vertrauensperson für manche Figuren ein Zeichen von Anerkennung sein, für andere jedoch eine Belastung oder sogar eine Gefahr.
Eine Vertrauensschülerin aus einer muggelstämmigen Familie könnte ständig beweisen müssen, dass sie „würdig“ für ihr Amt ist. Ein reinblütiger Schulsprecher könnte zwischen den Erwartungen seiner Familie und seiner Verantwortung gegenüber der Schülerschaft stehen. Andere nutzen ihre Stellung vielleicht, um Informationen weiterzugeben, kleine Regelverstöße zu decken oder Menschen zu schützen, die sonst niemand schützt.
Räumlichkeiten, Geheimnisse & verbotene Orte
Inhalt
Hogwarts ist weit mehr als ein Schloss mit Klassenzimmern und Schlafsälen. Das Gebäude verändert sich, Treppen führen nicht immer dorthin, wohin man sie erwartet, Türen können verschwinden oder sich nur unter bestimmten Bedingungen öffnen und manche Räume zeigen sich nur denjenigen, die wirklich nach ihnen suchen.
Für Schülerinnen und Schüler ist Hogwarts zugleich Schule, Zuhause, Rückzugsort und Labyrinth. Manche Orte sind für alle zugänglich, andere nur für ein bestimmtes Haus, ausgewählte Jahrgänge oder Lehrkräfte. Wieder andere gelten als verboten, gefährlich oder existieren offiziell gar nicht.
Gerade im Schuljahr 1977/78 sollte niemand davon ausgehen, dass ein vertrauter Ort automatisch sicher ist. Neue Regeln, strengere Kontrollen und der Einfluss des Ministeriums sorgen dafür, dass selbst Korridore, Gemeinschaftsräume und abgelegene Türme zunehmend beobachtet werden können.
Die Gemeinschaftsräume
Jedes der vier Häuser besitzt einen eigenen Gemeinschaftsraum mit dazugehörigen Schlafsälen. Diese Bereiche dienen als Treffpunkt, Lernort und Rückzugsraum für die Mitglieder des jeweiligen Hauses.
Außerhalb der Nachtruhe dürfen Schülerinnen und Schüler dort lesen, Hausaufgaben erledigen, Karten spielen, Briefe schreiben oder einfach Zeit mit ihren Freunden verbringen. Die Gemeinschaftsräume sind jedoch keine vollkommen privaten Orte: Vertrauensschüler, Hauslehrer und in Ausnahmefällen auch andere Lehrkräfte können dort erscheinen.
Gryffindor-Gemeinschaftsraum
Der Gemeinschaftsraum von Gryffindor liegt hoch oben im Gryffindorturm. Der Zugang wird durch das Porträt der Fetten Dame bewacht, die nur dann Platz macht, wenn das aktuelle Passwort korrekt genannt wird.
Der Raum ist rund, warm und gemütlich eingerichtet. Rote und goldene Stoffe, tiefe Sessel, niedrige Tische und ein großes Kaminfeuer prägen die Atmosphäre. Über Wendeltreppen gelangt man zu den Schlafsälen der Mädchen und Jungen.
Die Fette Dame wechselt das Passwort regelmäßig und nimmt ihre Aufgabe sehr ernst. Wer sie beleidigt, beim Singen stört oder mitten in der Nacht weckt, muss damit rechnen, dass sie den Zugang verweigert – selbst dann, wenn das Passwort eigentlich bekannt ist.
Hufflepuff-Gemeinschaftsraum
Der Gemeinschaftsraum von Hufflepuff befindet sich in der Nähe der Hogwarts-Küche. Der Eingang liegt hinter einer Reihe großer Fässer in einer schattigen Nische des Korridors.
Um hineinzukommen, muss ein bestimmtes Fass im richtigen Rhythmus angetippt werden. Wer das falsche Fass berührt oder den Rhythmus falsch klopft, wird mit Essig überschüttet.
Der Gemeinschaftsraum selbst ist niedrig, rund und behaglich. Er erinnert an einen großen Dachsbau, besitzt honigfarbenes Holz, gelb-schwarze Dekorationen, viele Pflanzen und kleine runde Fenster knapp über dem Boden. Trotz seiner Lage wirkt der Raum meist hell und freundlich.
Ravenclaw-Gemeinschaftsraum
Der Gemeinschaftsraum von Ravenclaw liegt im Ravenclawturm. Er befindet sich weit oben im Schloss und bietet einen weiten Blick über die schottischen Highlands und das Schulgelände.
Der Eingang besitzt kein Passwort. Stattdessen befindet sich an der Tür ein bronzener Adlerklopfer, der jeder Person ein Rätsel stellt. Nur wer die richtige Antwort findet, darf eintreten. Wer scheitert, muss warten, bis jemand anderes das Rätsel löst oder ein neues gestellt wird.
Der Raum ist hell, luftig und in Blau- sowie Bronzetönen gehalten. Hohe Fenster, Sternenmuster an der Decke, Bücherregale und eine Statue Rowena Ravenclaws prägen den Gemeinschaftsraum. Viele Ravenclaws nutzen ihn nicht nur zum Entspannen, sondern auch für Diskussionen, Forschungsarbeiten und lange Gespräche über Magie, Geschichte oder Philosophie.
Slytherin-Gemeinschaftsraum
Der Gemeinschaftsraum von Slytherin liegt tief in den Kerkern unterhalb des Schwarzen Sees. Sein Eingang befindet sich hinter einer unscheinbaren Steinwand und öffnet sich nur bei Nennung des korrekten Passworts.
Der lange, niedrige Raum ist von rauem Stein, dunklem Holz und silber-grünen Stoffen geprägt. Durch die Fenster fällt grünliches Licht des Sees hinein, wodurch sich manchmal Schatten und Bewegungen an den Wänden abzeichnen.
Slytherin wirkt weniger gemütlich als die anderen Gemeinschaftsräume, dafür jedoch eindrucksvoll, kühl und beinahe herrschaftlich. Große Sessel, schwere Teppiche, verzierte Kamine und alte Wandteppiche erinnern viele Schülerinnen und Schüler an die Salons alter Reinblutfamilien.
Geheimgänge & verborgene Zugänge
Hogwarts besitzt zahlreiche Geheimwege, versteckte Türen und Räume, die auf keiner gewöhnlichen Karte verzeichnet sind. Nicht jeder Gang ist für Schülerinnen und Schüler zugänglich, nicht jeder führt tatsächlich nach draußen und manche Wege sind seit Jahren verschüttet, versiegelt oder vergessen.
Die folgenden Orte gelten nicht als offizielle Abkürzungen. Wer sie nutzt, muss mit Schulstrafen rechnen. Im Schuljahr 1977/78 kann ein unerlaubter Ausflug aus Hogwarts zusätzlich ministerielle Aufmerksamkeit nach sich ziehen.
Die einäugige Hexe
Eine Statue einer einäugigen Hexe verbirgt einen Geheimgang, der bis in den Keller von Honigtopf in Hogsmeade führt. Der Zugang kann mit dem Zauber Dissendium geöffnet werden.
Der Tunnel ist lang, eng und staubig. Er eignet sich nicht für große Gruppen und ist insbesondere bei Regen oder Schnee unangenehm zu benutzen. Viele Schülerinnen und Schüler kennen die Statue, aber nur wenige wissen, dass sie mehr als Dekoration ist.
Der Tunnel unter der Peitschenden Weide
Unterhalb der Peitschenden Weide liegt ein gefährlicher Tunnel, der zur Heulenden Hütte in Hogsmeade führt. Die Weide bewacht den Eingang und greift alles an, was sich ihr nähert.
Nur wer weiß, wie der Baum kurzzeitig stillgelegt werden kann, hat überhaupt eine Chance, den Tunnel zu betreten. Der Weg ist streng verboten und besonders riskant, da bereits der Zugang zur Weide zu schweren Verletzungen führen kann.
Im Jahr 1977 gilt die Heulende Hütte offiziell als verlassenes, angeblich verwunschenes Gebäude. Die tatsächliche Funktion des Tunnels ist nur einem sehr kleinen Kreis bekannt.
Der Wandteppichgang
Hinter einem Wandteppich in der Nähe des Pokalraums befindet sich ein schmaler Geheimgang, der in die Nähe eines Zauberkunstklassenzimmers führt. Er dient nicht als Weg aus dem Schloss, kann aber eine nützliche Abkürzung sein, wenn man zu spät zum Unterricht kommt oder Filch aus dem Weg gehen möchte.
Der Gang ist dunkel, staubig und nur breit genug für ein oder zwei Personen nebeneinander. Er wird oft übersehen, weil der Wandteppich von außen vollkommen gewöhnlich wirkt.
Der Kücheneingang
Die Hogwarts-Küche befindet sich hinter einem Gemälde einer großen Obstschale. Wer die grüne Birne auf dem Bild kitzelt, verwandelt sie in einen Türgriff und kann die Küche betreten.
Die Küche ist ungefähr so groß wie die Große Halle und liegt direkt darunter. Dort arbeiten die Hauselfen Hogwarts’, bereiten Mahlzeiten vor und sorgen dafür, dass die Tische in der Großen Halle wie von selbst mit Essen gefüllt werden.
Für Schülerinnen und Schüler ist der Zugang nicht ausdrücklich verboten, doch unangekündigte nächtliche Besuche oder der Versuch, Essen für größere Gruppen zu organisieren, können auffallen.
Weitere unbekannte Wege(Forenkanon)
Neben den bekannten Geheimgängen existieren weitere vergessene Treppen, verschlossene Türen, alte Dienstbotengänge und Räume hinter Wandvertäfelungen. Manche führen lediglich in ungenutzte Klassenzimmer oder Lagerräume, andere könnten eine Verbindung zwischen weit entfernten Teilen des Schlosses herstellen.
Nicht jeder dieser Wege ist dauerhaft zugänglich. Manche erscheinen nur bei bestimmten Wetterlagen, zu bestimmten Uhrzeiten oder nach dem Lösen kleiner magischer Rätsel. Andere können sich durch die Veränderungen im Schloss vollständig verschieben.
Der Raum der Wünsche
Der Raum der Wünsche befindet sich im siebten Stock gegenüber einem Wandteppich, der Barnabas den Bekloppten bei dem Versuch zeigt, Trollwesen Ballett beizubringen.
Er erscheint nur dann, wenn jemand ihn wirklich braucht. Um ihn zu finden, muss eine Person dreimal an der betreffenden Wand entlanggehen und sich dabei sehr genau auf das konzentrieren, was sie benötigt.
Der Raum kann sich in sehr unterschiedliche Dinge verwandeln: einen Übungsraum, einen ruhigen Rückzugsort, ein Versteck, ein Badezimmer, einen Lagerraum oder einen Raum voller Gegenstände, die andere Menschen irgendwann verborgen haben.
Unter Hauselfen ist er auch als Komm-und-Geh-Raum bekannt. Manche Schülerinnen und Schüler nennen ihn Raum der verlorenen Dinge, weil er sich bei einem Wunsch nach einem guten Versteck in einen riesigen Bereich voller alter Möbel, kaputter Gegenstände, vergessener Bücher und abgelegter Besitztümer verwandeln kann.
Der Raum ist mächtig, aber nicht allmächtig. Er kann keine Nahrung aus dem Nichts erschaffen und garantiert nicht, dass eine Person dort für immer ungestört bleibt. Wenn mehrere Menschen denselben Bedarf haben, können sie unter Umständen denselben Raum betreten.
Im Schuljahr 1977/78 ist der Raum der Wünsche nur wenigen Personen bewusst bekannt. Viele halten Geschichten darüber für Gerüchte, übertriebene Legenden oder Ausreden von Schülerinnen und Schülern, die behaupten, plötzlich verschwunden zu sein.
Der Lehrerturm(Forenkanon)
Der Lehrerturm umfasst die privaten und halbprivaten Bereiche der Hogwarts-Lehrkräfte. Er liegt abseits der üblichen Schülerwege und ist durch Schutzzauber, verschlossene Türen und aufmerksame Porträts gesichert.
Im unteren Bereich befinden sich ein Aufenthaltsraum für Lehrkräfte, kleinere Besprechungszimmer und Räume für vertrauliche Gespräche mit Schülerinnen und Schülern. Hier werden Stundenpläne organisiert, Strafarbeiten verteilt, Elternbriefe beantwortet und Gespräche über schulische Probleme geführt.
Die oberen Ebenen enthalten private Zimmer einiger Lehrkräfte. Nicht alle Lehrerinnen und Lehrer wohnen dauerhaft im Schloss, doch viele besitzen dort zumindest einen Rückzugsraum, ein Arbeitszimmer oder ein Gästezimmer für lange Unterrichtstage und nächtliche Bereitschaften.
Der Zugang ist Schülerinnen und Schülern grundsätzlich nur auf Einladung erlaubt. Wer unangemeldet im Lehrerturm erwischt wird, muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Besonders im Schuljahr 1977/78 gilt der Bereich als sensibel, da dort auch Gespräche mit dem Ministerium, interne Besprechungen und Entscheidungen über Disziplinarmaßnahmen stattfinden können.
Der Verbotene Wald
Der Verbotene Wald beginnt am Rand des Hogwarts-Geländes und erstreckt sich weit über die sichtbaren Grenzen der Schule hinaus. Er ist dicht, dunkel und voller magischer Wesen, die nicht zum Unterrichtsmaterial oder zur Unterhaltung von Schülerinnen und Schülern gehören.
Der Wald beherbergt unter anderem Zentauren, Einhörner, Thestrale, Acromantulas und zahlreiche weitere Wesen. Manche leben friedlich in abgelegenen Bereichen, andere verteidigen ihr Revier oder reagieren aggressiv auf Eindringlinge.
Für Schülerinnen und Schüler ist der Wald grundsätzlich verboten. Ausnahmen gibt es nur bei beaufsichtigtem Unterricht, offiziellen Exkursionen oder besonderen Anweisungen einer Lehrkraft. Selbst dann dürfen die vorgegebenen Wege nicht verlassen werden.
Die Wege im Wald sind nicht zuverlässig. Nebel, magische Pflanzen, Tierpfade und Schutzzauber können dafür sorgen, dass ein bekannter Pfad plötzlich an einem vollkommen anderen Ort endet. Wer allein in den Wald geht, riskiert nicht nur eine Strafe, sondern auch, sich zu verirren oder auf etwas zu treffen, das deutlich gefährlicher ist als erwartet.