Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Die bekannten großen Zauberschulen sind nur ein Teil der internationalen magischen Bildungslandschaft. Weltweit gibt es elf besonders alte und angesehene Schulen, die bei der Internationalen Konföderation der Zauberer registriert sind. Acht von ihnen sind in diesem Lexikon bereits näher beschrieben: Hogwarts, Beauxbâtons, Castelobruxo, Durmstrang, Ilvermorny, Koldovstoretz, Mahoutokoro und Uagadou.
Doch nicht jedes Land besitzt eine große Schule mit Schloss, Internat und mehreren hundert Schülerinnen und Schülern. Viele magische Gemeinschaften sind klein, weit verstreut oder leben bewusst zurückgezogen. Deshalb gibt es zahlreiche andere Bildungswege: Unterricht innerhalb der Familie, Fernkurse, regionale Akademien, Privatlehrkräfte, Handwerkslehren und spezialisierte Ausbildungsstätten.
Die drei weiteren großen Schulen der Welt sind im Canon bislang nicht genauer benannt. Für das Forum bleiben sie daher bewusst offen und können bei Bedarf später mit eigenen Standorten, Traditionen und Lehrplänen ergänzt werden.
Kleine regionale Zauberschulen(Forenkanon)
Neben den großen internationalen Schulen existieren kleinere Lehranstalten, die meist nur eine bestimmte Region, Stadt oder magische Gemeinschaft versorgen. Manche bestehen aus wenigen Klassenräumen über einem Laden, andere befinden sich in abgelegenen Herrenhäusern, Klöstern, Höfen oder geschützten Gebäuden mitten in einer Stadt.
Solche Schulen besitzen häufig nur wenige Lehrkräfte und deutlich kleinere Jahrgänge. Schülerinnen und Schüler kennen einander oft seit ihrer Kindheit, die Ausbildung ist persönlicher und weniger anonym als an großen Internaten.
Kleine Schulen können sich auf bestimmte Fachbereiche spezialisieren, etwa Heilmagie, Kräuterkunde, magische Musik, Artefaktkunde, Runen, Schutzzauber oder regionale magische Traditionen. Ihr Ruf hängt stark von ihren Lehrkräften, ehemaligen Absolventinnen und Absolventen sowie den Familien ab, die ihre Kinder dorthin schicken.
Manche dieser Einrichtungen sind offiziell bei einem örtlichen Ministerium oder Rat registriert. Andere arbeiten halb legal, werden von alten Familien finanziert oder bestehen nur, weil die örtliche magische Gemeinschaft sie seit Generationen schützt.
Hausunterricht
In vielen Ländern werden magische Kinder zuhause unterrichtet, so wie es in England teilweise bei vor allem reinblütigen Familien bis zur Einschulung in Hogwarts der Fall ist. Besonders abgelegene Familien, reisende Gemeinschaften, alte Zaubererfamilien oder Menschen, die weit entfernt von einer Schule leben, entscheiden sich für diesen Weg.
Der Unterricht kann durch Eltern, Großeltern, ältere Geschwister, Hauslehrerinnen, Hauslehrer oder andere vertraute Hexen und Zauberer erfolgen. Manche Familien beschäftigen für einzelne Bereiche spezialisierte Lehrkräfte, etwa für Zaubertränke, Verwandlung, Runen oder Magiezoologie.
Hausunterricht kann sehr liebevoll, individuell und gründlich sein. Er kann aber auch stark von den Ansichten der Familie geprägt werden. Ein Kind aus einer toleranten, neugierigen Familie erhält möglicherweise eine vielseitige Ausbildung, während andere nur das lernen, was ihre Eltern für passend halten.
Besonders in sehr konservativen Reinblutfamilien kann Hausunterricht dazu genutzt werden, Kinder von Muggeln, Muggelstämmigen oder als unerwünscht geltenden Ideen fernzuhalten. Gleichzeitig kann er für gefährdete Familien auch Schutz bedeuten, wenn ein regulärer Schulbesuch zu riskant wäre.
Fernunterricht & Korrespondenzkurse
Familien, die keine große Schule erreichen können oder möchten, nutzen teilweise Fernunterricht. Lehrmaterialien, Aufgaben, Bücher und Korrekturen werden über Eulenpost, verzauberte Pergamente oder magische Boten übermittelt.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zuhause und senden ihre Aufgaben regelmäßig an Lehrkräfte oder Bildungsstellen zurück. Prüfungen finden häufig in größeren Städten, bei regionalen Treffen oder unter Aufsicht einer zugelassenen Hexe beziehungsweise eines zugelassenen Zauberers statt.
Fernunterricht verlangt viel Selbstdisziplin. Manche Kinder profitieren von der Freiheit, andere fühlen sich isoliert oder erhalten kaum Unterstützung, wenn sie Schwierigkeiten haben. Gerade praktische Fächer wie Duellieren, Flugunterricht, Heilmagie oder Verwandlung sind über Korrespondenz deutlich schwerer zu vermitteln.
Privatlehrkräfte(Forenkanon)
Wohlhabende Familien beschäftigen häufig Privatlehrkräfte. Diese unterrichten einzelne Kinder oder kleine Gruppen direkt im Familienhaus. Besonders beliebt sind Privatstunden in Etikette, alten Runen, Zaubertränken, Musik, Sprachen, Geschichte, Duellieren oder gesellschaftlichem Auftreten.
Für manche Familien ist ein Privatlehrer eine Ergänzung zu einer regulären Schule. Andere möchten ihre Kinder vollständig zuhause ausbilden lassen, damit sie besser kontrollieren können, welche Kontakte und Ansichten diese entwickeln.
Eine besonders angesehene Lehrkraft kann einer Familie gesellschaftliches Prestige verleihen. Gleichzeitig können Kinder unter enormem Druck stehen, wenn Eltern hohe Erwartungen an Noten, Verhalten und spätere Karriere haben.
Lehren & handwerkliche Ausbildung(Forenkanon)
Nicht jede magische Laufbahn beginnt oder endet an einer Schule bzw. mit den UTZ. Viele Berufe werden direkt in einer Lehre erlernt. Junge Hexen und Zauberer arbeiten dabei unter Anleitung einer erfahrenen Fachperson und lernen ihr Handwerk praktisch.
Mögliche Lehrberufe sind unter anderem:
• Zaubertrankbrauerei
• Kräuterkunde und Anbau magischer Pflanzen
• Herstellung magischer Gegenstände
• Besenbau und Besenreparatur
• Robenherstellung und Verzauberung von Stoffen
• Buchbinderei und Reparatur magischer Bücher
• Pflege magischer Kreaturen
• Arbeit in Eulereien oder magischen Tierhandlungen
• Herstellung von Schutzamuletten und Talismane
• Arbeit in einer Apotheke oder einem Zaubertrankladen
Eine Lehre kann mehrere Jahre dauern und verlangt meist Geduld, Loyalität und praktisches Geschick. Manche Lehrmeister sind großzügig und fördern ihre Schützlinge, andere nutzen junge Leute als billige Arbeitskräfte aus.
Nach dem Schulabschluss können Hexen und Zauberer spezialisierte Akademien, Institute oder Ausbildungseinrichtungen besuchen. Diese richten sich vor allem an Personen, die bereits grundlegende magische Kenntnisse besitzen und einen bestimmten Beruf erlernen möchten.
Mögliche weiterführende Ausbildungswege sind:
• Heiler- und Heilerinnenausbildung in St. Mungos
• Aurorenausbildung im Zaubereiministerium
• Ausbildung für magische Strafverfolgung und Verwaltung
• Quidditch-Akademien und professionelle Sportförderung
• Alchemische Forschungsinstitute
• Akademien für magische Musik, Theater und Zauberfunk
• Institute für magische Kreaturen und Schutzgebiete
• Fortbildungen für Fluchbrecher, Artefaktkundler und Forschende
• Lehrerausbildung für magische Schulen
Diese Einrichtungen sind oft anspruchsvoll und setzen gute Abschlüsse, Empfehlungen oder besondere Fähigkeiten voraus. Manche verlangen Aufnahmeprüfungen, andere nehmen nur Personen mit familiären Kontakten oder ausreichenden finanziellen Mitteln auf.
Internationale Austauschprogramme(Forenkanon)
Austauschprogramme ermöglichen Schülerinnen und Schülern oder jungen Erwachsenen, für einige Monate oder ein ganzes Schuljahr eine andere magische Kultur kennenzulernen. Besonders Beauxbâtons, Castelobruxo, Ilvermorny, Mahoutokoro und Uagadou gelten als beliebte Ziele für magisch Interessierte aus anderen Ländern.
Ein Austausch kann neue Sprachen, andere Lehrmethoden, regionale Magie und internationale Freundschaften vermitteln. Gleichzeitig entstehen leicht Missverständnisse: Regeln, Kleidung, Hierarchien, Magieformen und gesellschaftliche Erwartungen unterscheiden sich von Schule zu Schule erheblich.
Im Jahr 1977 werden internationale Programme zunehmend schwieriger. Reisen nach Großbritannien sind politisch riskant, Familien fürchten Überwachung und viele Institutionen prüfen genauer, wen sie aufnehmen oder wohin sie Schülerinnen und Schüler schicken.
Bildung unter Rowles Regierung
Seit der Machtübernahme Alcott Rowles ist Bildung in Großbritannien nicht mehr nur eine Frage von Talent und Zukunftsplänen. Blutstatus, Familienname, politische Haltung und Kontakte können darüber entscheiden, welche Möglichkeiten einer Person offenstehen.
Muggelstämmige Schülerinnen und Schüler verlieren zunehmend Zugang zu sicheren Ausbildungswegen. Familien versuchen deshalb, ihre Kinder außer Landes zu bringen, sie heimlich weiterzubilden oder Kontakte zu ausländischen Schulen und Privatlehrkräften herzustellen.
Auch Halbblüter und Reinblüter geraten unter Druck, wenn sie mit verfolgten Personen verbunden sind oder sich gegen die neue Ordnung stellen. Eine Ausbildung im Ausland kann zur Chance auf Freiheit werden, aber ebenso Verdacht erregen und Familien in Gefahr bringen.
Für das Ingame zu beachten!
Nicht jede Hexe und jeder Zauberer muss Hogwarts, Durmstrang oder eine der anderen großen Schulen besucht haben. Hausunterricht, eine kleine regionale Schule, eine Lehre oder Fernunterricht können einer Figur eine ganz eigene Vergangenheit geben - allerdings muss es plausibel und gut durchdacht sein.