Herzlich Willkommen im Smoke on the water! Wir sind ein Rollenspielforum, das zur Pre-Potter-Zeit im Jahr 1977 spielt, noch während des siebten Schuljahres der Rumtreiber. Wir haben ein düsteres Setting, da die Todesser an der Macht sind, unter der Leitung von Zaubereiminister Alcott Rowle. Auch Hogwarts wird durch die Todesser kontrolliert. Wer sich hier anmeldet, sollte Lust auf Drama, Spannung und ein intensives Inplay haben. Zudem spielen wir in den 1970er Jahren und versuchen diese auch außerhalb der magischen Welt so authentisch wie möglich darzustellen. Wir besitzen ein FSK 18 Rating.
Castelobruxo ist die große brasilianische Schule für Hexerei und Zauberei und nimmt Schülerinnen und Schüler aus ganz Südamerika auf. Die Schule liegt tief verborgen im Regenwald und ist durch starke Magie vor den Augen von Muggeln geschützt. Für nichtmagische Besucher wirkt das Gelände wie eine alte, überwucherte Ruine. Hexen und Zauberer sehen dagegen ein beeindruckendes, quadratisches Gebäude aus goldenem Gestein, das häufig mit einem Tempel verglichen wird.
Das Schulgelände ist weitläufig und eng mit dem Regenwald verbunden. Gärten, Gewächshäuser, offene Innenhöfe, steinerne Wege und geschützte Forschungsgebiete gehören ebenso zum Alltag wie die ständige Nähe zu magischen Pflanzen und Kreaturen. Castelobruxo legt großen Wert darauf, dass seine Schülerinnen und Schüler die Natur nicht nur nutzen, sondern verstehen und respektieren.
Die Schule wird von Caipora bewacht, kleinen, pelzigen und äußerst schelmischen Geistwesen. Sie erscheinen vor allem nachts, überwachen das Gelände und beschützen die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die magischen Kreaturen des Regenwaldes. Wer glaubt, sich unerlaubt in verbotene Gebiete schleichen zu können, sollte nicht unterschätzen, wie kreativ Caipora darin sein können, Eindringlinge zu verwirren, in die Irre zu führen oder bloßzustellen.
Die Unterrichtssprache ist überwiegend Portugiesisch. Da Castelobruxo Schülerinnen und Schüler aus ganz Südamerika aufnimmt, sind Spanisch und andere regionale Sprachen im Schulalltag jedoch keineswegs ungewöhnlich. Gerade ältere Schülerinnen und Schüler sprechen häufig mehrere Sprachen, um sich mit Familien, Austauschschülern oder magischen Gemeinschaften außerhalb Brasiliens verständigen zu können.
Castelobruxo ist besonders für seine herausragende Ausbildung in Kräuterkunde und Magiezoologie bekannt. Die Lage mitten im Regenwald ermöglicht Forschungen und Exkursionen, die an europäischen Schulen kaum denkbar wären. Austauschprogramme für europäische Schülerinnen und Schüler sind deshalb sehr beliebt, vor allem bei Personen, die sich für seltene Pflanzen, Heilmagie, magische Kreaturen oder Trankkunde interessieren.
Häuser
Im Canon ist nicht bekannt, ob Castelobruxo ein Haussystem wie Hogwarts besitzt.
Für das Forum wird davon ausgegangen, dass Castelobruxo keine festen Häuser hat. Die Schülerinnen und Schüler leben jahrgangsweise in verschiedenen Wohnflügeln des Schlosses. Für Forschungsprojekte, Exkursionen, sportliche Wettbewerbe und besondere Unterrichtseinheiten werden jahrgangsübergreifende Gruppen zusammengestellt.
Diese Gruppen wechseln je nach Fachgebiet und Aufgabe. Eine Schülerin kann beispielsweise mit einer Gruppe magische Pflanzen im Regenwald erforschen, während sie in einem anderen Semester mit völlig anderen Mitschülern an Schutzzaubern, Heilmagie oder der Beobachtung seltener Kreaturen arbeitet.
Schulalltag
Der Unterricht in Castelobruxo ist stark praxisorientiert. Viele Stunden finden nicht nur in Klassenzimmern statt, sondern in Gewächshäusern, Laboren, geschützten Bereichen des Regenwaldes oder an Orten, an denen magische Kreaturen beobachtet werden können.
Schülerinnen und Schüler lernen früh, wie sie sich im Gelände bewegen, Gefahren erkennen und verantwortungsvoll mit der Natur umgehen. Unvorsichtigkeit wird nicht nur als Regelbruch betrachtet, sondern kann schnell gefährlich werden. Gerade jüngere Jahrgänge dürfen bestimmte Bereiche des Schulgeländes nur in Begleitung von Lehrkräften betreten.
Castelobruxo gilt als anspruchsvoll, aber weniger steif als manche europäische Schule. Wissen, Mut, Anpassungsfähigkeit und Respekt vor der Umwelt zählen häufig mehr als ein perfektes gesellschaftliches Auftreten. Dennoch gibt es klare Regeln, insbesondere im Umgang mit magischen Wesen, seltenen Pflanzen und gefährlichen Ritualen.
Schuluniform
Die Schülerinnen und Schüler von Castelobruxo tragen leuchtend grüne Roben. Die Farbe hebt sich deutlich von der dunklen Vegetation des Regenwaldes ab und ist zu einem bekannten Symbol der Schule geworden.
Die Uniformen sind leichter und praktischer geschnitten als die schweren Roben vieler europäischer Schulen. Sie müssen sowohl im warmen, feuchten Klima als auch bei Unterricht außerhalb des Schlosses tragbar sein. Für Expeditionen gehören feste Schuhe, wetterfeste Umhänge und Schutzkleidung zur Ausrüstung.
Pflichtfächer bis zum fünften Jahrgang(Forenkanon)
• Astronomie
• Kräuterkunde
• Magiezoologie
• Magische Geschichte Südamerikas
• Natur- und Schutzmagie
• Verteidigung gegen dunkle Magie
• Verwandlung
• Zauberkunst
• Zaubertränke
Castelobruxo bildet viele hervorragende Kräuterkundige, Magiezoologen, Heilerinnen, Trankmeister und Forschende aus. Die Schule ist besonders bekannt für ihr Wissen über seltene Pflanzen, Gegengifte, Schutzzauber und die sichere Erforschung magischer Lebensräume.
Durch die Nähe zum Regenwald lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Magie nicht nur in Zauberstäben, Büchern oder alten Familienarchiven steckt. Pflanzen, Tiere, Wetterphänomene, Flüsse und bestimmte Orte können selbst magische Eigenschaften besitzen oder auf Magie reagieren.
Bekannte ehemalige Schüler sind unter anderem der berühmte Zaubertrankmeister Libatius Borage sowie João Coelho, Kapitän der Quidditchmannschaft Tarapoto Tree-Skimmers.
Die Schule im Jahr 1977
Die politischen Entwicklungen in Großbritannien werden in Castelobruxo aufmerksam verfolgt, insbesondere von Familien mit Verbindungen nach Europa. Die zunehmende Macht der Todesser und die Verfolgung muggelstämmiger Hexen und Zauberer sorgen bei vielen Lehrkräften und Eltern für Sorge.
Die Schule selbst liegt weit entfernt von den britischen Konflikten und bleibt zunächst ein vergleichsweise geschützter Ort. Dennoch können Austauschprogramme, internationale Familienverbindungen und politische Spannungen dazu führen, dass der Krieg auch hier Gesprächsthema wird.
Gerade europäische Austauschschülerinnen und Austauschschüler können in Castelobruxo erstmals erleben, wie groß und vielfältig die magische Welt außerhalb Großbritanniens wirklich ist. Für manche ist die Schule ein Abenteuer, für andere eine seltene Gelegenheit, den politischen Entwicklungen zuhause für eine Weile zu entkommen.